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Blog 2014

29. Dezember 2014

Neues vom Regen in Sri Lanka: Die Rundreise hat geendet ohne dass sich auch nur ein einziger Sonnenstrahl gezeigt hätte. Und das in einem Land, das angeblich außer bei Monsun, der aber in anderen Monaten herrscht, nur gutes Wetter hat. Trotzdem war die Reise an sich sehr interessant. Der zweite Fahrer/Reiseleiter – mit dem der erste wegen diverser Divergenzen ersetzt worden ist – hat irgendwie permanent eine latente Angst vor mir gezeigt. Bei jeder passenden und auch unpassenden Gelegenheit und mehrmals am Tag hat er dann gesagt: „Sind Sie glücklich, Madame, weil, wenn etwas nicht passt, wenn ich einen Fehler gemacht habe, sgen Sie es mir bitte jetzt, denn ich bin auch nur ein Mensch.“ P. A. Charlotte könnte ihm da schon das eine oder andere beibringen.

Übrigens hat er immer dann etwas verstört reagiert, wenn ich ihn mit „Oliver“ statt mit seinem tatsächlichen Namen „Sausanta“ angesprochen habe. Das Problem war, dass er ständig am Telefon war und immer mit dem Wort „Oliver“ abgehoben hat. Anscheinend hat er mit einem gewissen „Harry“ gesprochen. Er hat dann aber darauf bestanden, weder Oliver zu heißen, noch sich kürzlich einer Namensänderung unterzogen zu haben. Irgendwie wäre ich ja neugierig gewesen, wer der Harry ist, habe das dann aber nicht weiter vertieft. Dieser Harry muss aber eine gewisse Bedeutung in seinem Leben haben, denn immer dann, wenn er dran war, wurde das Auto ziemlich abrupt und jeglichem Verkehrsaufkommen zum Trotz mitten auf der Straße angehalten. Was mich wiederum an eines meiner Lieblingszitate von Dorothy Parker erinnert hat. In Abwandlung dieses Zitats betreffend eines passenden Spruchs für ihren Grabstein, wäre für Oliver der beste: „Von wo auch immer er Harry anrief war wider das bessere Wissen und nicht im Interessen seiner Passagiere“.

Auf der Fahrt und während der verschiedenen Stationen der Reise habe ich genug Zeit gehabt, um über die vielen Erdrutsche, die neuen Straßen und den Präsidentschaftswahlkampf nachzudenken. Der zur Wiederwahl kandidierende Präsident hat viel Aufwand in die Erneuerung der Hauptverkehrsstraßen im ganzen Land gesteckt. Trotzdem reist er selbst zu seinen Wahlreden in einem Hubschrauber an. Seltsamerweise ist er auf vielen Wahlkampfplakaten mit grauem oder schwarzem Kunststoff, das mit Klebeband fixiert worden ist, „ausgegraut“. Mir wurde gesagt, dass er trotz der Wahlen und trotzdem er für das Präsidentenamt kandidiert, und trotzdem Pappkameraden in Überlebensgröße mit seinem Konterfei allgegenwärtig sind, nicht auf gewöhnlichen Wahlplakaten gezeigt werden darf. Ich habe versucht, dem mit dem nötigen Ernst zu begegnen, kann aber nicht garantieren, dass mir das auch gelungen ist.

23. Dezember 2014

Wesentliches aus Sri Lanka:

Man lächelt hier. Immer. Auch wenn das Land überflutet und die Straßen überschwemmt sind. Man steht in Grüppchen beisammen, schaut den Naturgewalten zu und wirft ab und zu einen Blick auf die noch wesentlich besser als sonst gewässerten Reisfelder und berät vorbeikommende Fahrzeuge über Pegelstand und taktisches Herangehen an das Durchschiffen der überfluteten Straßen.

Beliebt sind auch Unterhaltungen auf Bahnkreuzungen. Unser Fahrer hat weder ein Problem damit, das Auto dort anzuhalten, noch sich auf eine längere Unterhaltung mit Passanten einzulassen während er anregt, nach Elefanten Ausschau zu halten und auf Nachfrage auch zugibt, dass recht oft Züge vorbeifahren.

Die Präsidentenwahlen Anfang Jänner sind allgegenwärtig, das Konterfei des stattlichen, nicht durch besondere Attraktivität gesegneten Präsidenten prangt überall. Er ist bereits seit Jahren an der Macht und möchte durch den Bau einer riesigen Stupa auch eine gewisse Unsterblichkeit erlangen. Die Stupa befindet sich praktischerweise im bereits durch die UNESCO geschützten Gebiet der ersten Königstadt Anuradhapura und wird, wenn sie denn einmal fertig wird, immens werden. In der Zwischenzeit werden Touristen auch bei strömendem Regen angehalten, jeweils einen Ziegelstein für die massive Struktur mit auf die Baustelle zu nehmen und soweit wie möglich nach oben zu schleppen. Und so findet man sich mit Schirm in der einen und dem monströsen Ziegel in der anderen Hand zwischen Mönchen und Einheimischen und hilft beim Bau des Monuments quasi mit. Glitschige Megabaustelle statt jahrtausendaltem Gemäuer, einmal etwas anderes. Die historischen Gebäude, Stupas und den 2300 Jahre alten Bodhibaum (aus einem aus Indien seinerzeit importierten Zweig des Ur-Bodhibaumes, unter dem Buddha Erleuchtung gefunden hat) gibt es dann natürlich auch.

Was das Essen anbelangt gibt es immer eine riesige Variabilität und immer Überraschungen, etwa junge Jackfrüchte, die als Curry gekocht ausschauen wie Huhn, aber einen sehr eigenwilligen Eigengeschmack haben. Oder selbstgemachte Reisnudelteignester. Oder dünne Teigförmchen mit einem Spiegelei drinnen. Leider lassen sich ob der hohen Luftfeuchtigkeit die Zahnstocher wesentlich besser streuen als Salz oder Pfeffer, vor allem, wenn man a) ein wenig blind und b) ein wenig ungeschickt ist, sprich ich bin. Dass die Suppe danach etwas hölzern schmeckt lässt sich nicht ganz vermeiden.

7. Dezember 2014

Kassensymphonie – Weihnachtsmusik einmal anders!

5. Dezember 2014

Jeder Mitarbeiter hat von der Firma einen Lindt-Schokoladenadventkalender bekommen. Ich war wirklich gerührt.

4. Dezember 2014

Das Österreichische Wort des Jahres 2014 is „situationselastisch„. Das Wort sei deswegen gewählt worden, weil es von einer „prägnanten Unverbindlichkeit“ sei, „die verschiedene ironische Verwendungen ermöglicht“. Mir ist übrigens ganz entgangen, dass das letztjährige „Frankschämen“ war, bezogen auf Frank Stronach.

3. Dezember 2014 – Modern Muse Chic

PA Charlottes Gedanken zum Tag: Estee Lauder hat ein neues Parfum im Programm, Moderne Muse Chic. Das Musenthema passt natürlich bestens zu dieser Website, aber kann man das auch vom zugehörigen Marketingkampagnentext sagen? Dieser Text schwärmt: „Sie ist eine der seltenen Frauen, die ihren eigenen Stil definiert. Ihr Mantra ist: nur nicht gewöhnlich sein. Verwegen, originell, extrovertiert und kreativ. Ihre Modeliebe und die Art, wie sie Accessoires verwendet, um ihren angeborenen Sinn für Stil zum Ausdruck zu bringen begeistert alle, die sie trifft.“

Was in aller Welt bedeutet das? Unter der Annahme, der Geruch ist sehr gut, heißt das, man kann den Duft nur verwenden, wenn man äußerst merkwürdig ist? Auf keinen Fall normal? Aber dann doch vermutlich nicht so außergewöhnlich, weil ja alle inspiriert sind, die dieser Frau begegnen? Ein gebrochene (moderne) Muse könnte vielleicht hier genau der richtige Typ sein. Ich empfehle daher, dass Sie, nachdem Sie sich großzügig mit Modern Muse Chic besprüht haben, eine schwarzweiß gemusterte Chanel Jacke mit einem langen rosa Glockenrock und leuchtend gelben Laboutin High Heels kombinieren. Vergessen Sie nicht die schwarze Burberryhandtasche als Accessoire. Oh, und natürlich einen purpurrotes Barett!

14. November 2014

Nicht für jede Lösung gibt es ein Problem. – Gottfried Müller

9. November 2014

„Geduld ist wie Schokolade. Man kann nie genug davon haben.“ – Christelle Heurtault

2 November 2014

Ich bin zurück aus Goa, Udaipur, Jodhpur, Pushkar, Jaipur und Varanasi. Indien war ein Feuerwerk von Eindrücken, es ist laut, schmutzig, stinkt nach Dingen, die wir so in der Form gar nicht mehr kennen (Schafe und Kühe und Kuhdung auf der Straße, Wildschweinen, die im Dreck wühlen, Schlaglöcher, so tief, dass ein Mensch metertief abstürzen könnte), bunt, lebendig, erfindungsreich und voller Menschen. Meine Sinne sind mehr als einmal überfordert gewesen.

Es sind viele (vielleicht manchmal auch zu viele Eindrücke) in einer sehr kurzen Zeit, ich habe das Gefühl, Indien diesmal manchmal nur zu streifen und gar keine Zeit zu haben, richtig tief einzutauchen.

In Pushkar findet jährlich eine Kamelmesse statt, zu der 50.000 Kamele in eine kleine Stadt gebracht werden. Die Messe hat noch nicht begonnen gehabt, dennoch war die Stadt voll und voller eigenwilliger Gestalten, Freaks, Schlangenbeschwörer, Sadhus (eine Art Einsiedler/Mönch) und anderer Pilger, die von fern angereist sind. Pushkar ist übrigens eine Stadt, in der es weder Fleisch noch Alkohol gibt, eine heilige Stadt zu Ehren Brahmas, in der die Speisekarten nebst den Schärfegraden entweder vegetarisch oder vegan angeben.

Und die anderen Städte, nun, größer sind sie, aber auch dort gibt es Schlangenbeschwörer und es wird alles mögliche und unmögliche verkauft und auf kleinstem Raum gehandwerkt, gegessen, gekocht und gelebt.

Varanasi ist die Stadt Shivas und im Altstadtkern oder bessergesagt im kilometerlangen Westufer des Ganges eine Gebets- und Badestätte (die einzelnen Tempel und Badestätten heißen Ghats) und an zwei Stellen eine Art Freiluftkrematorium. Um fünf Uhr nachmittags ist es bereits fast dunkel und um sechs sieht man die Hand vor Augen nicht mehr. Über der ganzen Stadt hängt eine Rauch- oder vielleicht eher ein Smogwolke, die einem das Atmen teilweise schwer macht. Bis zu 500 Menschen werden hier angeblich täglich und rund um die Uhr verbrannt. Es werden Scheiterhaufen aufgeschichtet, die Körper in Tücher eingewickelt in die Mitte des Scheiterhaufens gelegt und dann im Beisein der Angehörigen verbrannt. Das Fotografieren ist verboten und man darf als Tourist verständlicherweise auch nicht in unmittelbare Nähe, dennoch ist es auch aus der relativen Ferne betrachtet ein Anblick, der einen nicht mehr verlässt. Rund um die Hauptverbrennungsstätte wird in den engen Gassen Feuerholz gehandelt, mit riesigen mechanischen Wagen zugewogen, dazwischen sind etliche heilige Kühe, streunende Hunde, Schafe, Ziegen und viel Dung. Trotz der vereinzelten Getränkestände dazwischen wirkt das ganze sehr archaisch und ich kann verstehen, warum dieser Ort Reisende seit hunderten von Jahren fasziniert. Die Bauten unmittelbar vor und an den Ghats gehören teilweise den Maharadschas von Rajahstan, teilweise Privatinvestoren, und trotzdem sind nur die wenigsten wirklich renoviert. Anders als etwa in Udaipur, wo viele Herrenhäuser in Hotels umgebaut worden sind, sind hier nur vereinzelt Ansätze zu erkennen, was das ganze trotz aller Heruntergekommenheit als ein einziges, wildes Gebilde erscheinen lässt. Wie auch sonst in den Städten, die ich in den letzten zwei Wochen bereist habe, muss man beständig alle Sinne beisammen haben und darauf achten, wo und wie man hintritt, worüber man stolpern könnte, oder wer oder was einem gerade vor die Füße springt.

Von einem Ruderboot aus betrachtet bei Dunkelheit ist Varanasi fast unheimlich und wie ein mittelalterliches Gemälde, fast schwarz, Strom gibt es nur in Teilen der Stadt, und dazwischen das ewige Feuer der Feuerbestattungen, Brahmanen, die in Reih und Glied eine Zeremonie feiern, Menschen, die kleine Kerzen in Booten aus Holz oder Kokosnußschalen treiben lassen und so kleine Lichter setzen.

8. Oktober 2014

Ich vermisse Absurdistan schon sehr zwischendurch: Belgiens 5-Euro Gedenkmünze von 2008 feiert 50 Jahre Schlümpfe.

4. Oktober 2014

Sonst schwärme ich ja nicht leicht von irgendwelchen Apps, aber die ist schon nicht schlecht: Henx Writer,  eine App, die einem das Gefühl gibt, mit einer alten Schreibmaschine zu schreiben, das Bing am Ende der Zeile und das Tippgeräusch mit eingeschlossen…

3. Oktober 2014

Die Mythbusters haben ja schon so einige Episoden gedreht, leider gibt es nur ein paar wenige auf Deutsch.

24. September 2014

Ich muss sagen, dass ich Absurdistan (vulgo Belgien) immer noch vermisse, sehr stark gerade in den Momenten, in denen mir so Kurioses wie hier unterkommt. Brügge wird bald über eine drei Kilometer lange Bier-Pipeline verfügen, die unter der historischen Altstadt verlaufen soll.

21. September 2014

Der Trend zu Selfies (und Shelfies) wird demnächst noch eine Steigerung erfahren. SpaceBooth ist eben dabei, einen Pico-Satelliten in den Weltraum zu bringen. Wenn der soweit ist, wird man mit einer angeblich dann kostenloser App ein Bild an den Satelliten schicken können, das der wiederum so auf einen halbdurchlässigen Spiegel projiziert, dass es mit dem Weltraum als Hintergrund  neu aufgenommen werden und dann zur Erde an den Auftraggeber zurückgeschickt werden kann. So das Versprechen. Man fragt sich ob es bald Bilder von Bibliotheken im All geben wird?

19. September 2014

Der beste Ort, um Shelfies zu machen, sind – nach den schönsten Buchhandlungen und Bibliotheken der Welt natürlich – wahrscheinlich die sogenannten Bibliotels.

14. September 2014

Es geht fast nicht mehr besser als am Gardasee zu sein und zufällig eine Live-Peformance von Lady Blue Eyes hören zu dürfen!

7. September 2014

Und nun wirbt auch Ikea wie Apple, das neue Regal fürs Shelfie kommt aus einem unglaublichen Katalog

6. September 2014

Wieder einmal gibt es einen neuen Trend, diesmal sehr perfide, nämlich: Fakecationing. Man macht dabei ein Shelfie vor dem Wunschbücherregal einer der Traumbuchhandlungen dieser Welt, nein, eher ein Selfie vor der Brooklyn-Bridge, einer plumpen Fototapete oder einer Werbung vom Maj Mahal, gerne mit vorgehaltenen Fingern, die wie ins Bild ragende Knie aussehen sollen und gibt vor, in fremden Gefilden unterwegs zu sein.

5. September 2014

Auf einer Postkarte stand geschrieben: In der Erinnerung passiert alles zu Musik.

1. September 2014

Ich habe mir gedacht, ich beginne den September mit einem Beitrag zum neuesten Trend, nämlich dem zum Shelfie.

shelfie

Margits Shelfie

29. August 2014

SPÖ vermisst 400 Gartenzwerge„. Ist es nicht peinlich, dass es so eine Schlagzeile geben muss? Was ist nur aus Österreich geworden? Im Zuge des vorarlbergischen Wahlkampfes wurden seitens der Sozialdemokratischen Partei 20.000 (!) Gartenzwerge namens „Coolmen“ geordert und nun sind 400 davon verschwunden. Niemand weiß wohin man hat da aber natürlich eine Verdacht… Dem ist wohl nichts hinzuzufügen. Abgesehen von einem Bild vielleicht, das ich einmal vor vielen Jahren in Tschechien aufgenommen habe. Ich muss das heraussuchen…

20. August 2014

Ich habe mein Handy verloren und zwar ausgerechnet in einer der schmutzigsten Gegenden Münchens. Man möchte ja kaum glauben, dass es so etwas überhaupt gibt im gepflegten München, wo man mehr oder weniger überall vom Boden essen kann. Und gerade dort, wo ein Ebolaausbruch am wahrscheinlichsten ist, verliere ich ein Handy. Uhhh. Ich habe es dann wieder gefunden und mit spitzen Fingern weggetragen. Heute habe ich es dann endlich desinfizieren können, mal sehen, ob es sich wieder einschalten lässt und sich dabei wie üblich als Geräuschkulisse fröhlich ein Bier aufmacht.

9. August 2014

„Ich glaube wirklich, dass einem die Kamera die Seele stiehlt. Aber das mag deswegen sein, weil ich mir Sorgen um meine Seele mache. Da ich nicht so viel Seele beitze, kann ich es mir nicht leisten, viel davon zu verlieren.“ – Hugh Laurie

8. August 2014

Geht es beim Fotografieren nun ums Auge oder um die Ausrüstung?

4. August 2014

Allem Anschein nach habe ich im Büro einen neuen Spitznamen: SOKO Graz, Kommissarin Brandl. Nach SOKO Donau und SOKO Kitzbühel also SOKO Graz. Schwer zu sagen, ob das gut oder schlecht ist.

2. und 3. August 2014

Wer hätte sich gedacht, dass ich jemals auf den Dachstein kommen würde! Und das fast zu Fuß. Also um genau zu sein schon per Gondelbahn aber erst nach einer stundenlangen, anstrengenden, wunderschönen Wanderung um den Dachstein. Kein Klischee ist dort ausgelassen worden, saftige Weiden, kampflustige, die Kälber verteidigende Kühe, Edelweißdarstellungen auf Hüttendachfirsten, Topfenstrudel wie aus Omas Küche, Extremklettersteige in Klammen, Wasserfall an Wasserfall und Hochsitz an Hochsitz. Und dann Bilder von Kühen, die angeblich Samba, Mambo und Tango tanzen und denen Tanzschritte in Form von Hufabdrücken vorgegeben werden. In den Hotels gibt es Wasserbetten, Feuerstellen, bizarres Holzspielzeug und Buffets mit Kürbiskernen und ganzen Honigwaben.
Am Dachsteingletscher selbst finden wohl gerade Dreharbeiten für eine weitere Staffel der „Bergretter“ statt. Und zu diesem Zweck sind auch zwei Schaufensterpuppen am Gletscher ausgestellt worden, was ich allerdings erst wieder retour in München erfahren habe, die Welt ist klein. Vor Ort hat es mich noch gewundert, zumal die beiden Puppen etwas unglücklich unter einem kuriosen Förderband stehen, das die verschneiten Wege mit der Aussichtsterrasse verbindet. Ach ja, am Ende des verschneiten Weges, in der Nähe des Gipfels ist dann noch eine mit nepalesischen Gebetsflaggen geschmückte Hütte, in der ein Nepalese aus Lukla arbeitet, der Stadt mit einem der gefährlichsten Flughäfen weltweit.

Dachstein Muses

26. Juli 2014

Eine Rede des Italienischen Prmiers Matteo Renzi hätte eigentlich von seiner Mutter, dem Fall der Berliner Mauer, Marketing in der Wirtschaft und dem Erfinder des Telefons handeln sollen, ist aber vor allem wegen der Transformation in einen Rap „shish is the word“ bekannt geworden. Unbedingt anschauen, auch das Original mit Untertiteln!

25. Juli 2014

Aus aktuellem Anlass, weil anscheinend das Video über den Business Kasper an sich wieder in Vergessenheit geraten ist!

23. Juli 2014

In einer irakischen Stadt müssen nun angeblich auch Schaufensterpuppen einen Schleier tragen. Die Welt steht nicht mehr lange… Schaufensterpuppen brauchen definitiv eine bessere Interessensvertretung!

8. Juli 2014

Der Vorteil, die einzige Frau in einem sonst rein männlich dominierten Büro zu sein ist, auf ein eigenes Auto-Motor-Sport-Zeitschriftenabo verzichten und doch immer bestens informiert zu sein. Der Nachteil ist, dass sich in pucto Klimaanlage kaum Mehrheiten für höhere Temperaturen bilden.

27. Juni 2014

P. A. Charlottes Gedanken zum Tag:
Was halten Sie vom ‚Dress Down Friday‘ oder „casual“ Friday? So etws ist für uns modeinteressierte natürlich besonders schwierig, weil wir uns ja eher gern ein wenig aufmascherln (aka „aufbrezeln“ in Bayern)! Auf der anderen Seite müssen wir natürlich im Büro auch zeigen, dass wir Teamplayer und kollegial sind. Mein Rat ist daher, ja, legerer am Freitag, aber nicht zu sehr. Wenn Sie von Montag bis Donnerstag sehr elegant angezogen sind (siehe Link), dann werden die Leute nicht bemerken, dass Sie, auch wenn Sie freitags zu ein wenig bequemerer Kleidung mit weicheren Linien und verschiedenen Schichten und Geweben – immer noch gut angezogen sind (siehe Link). Ist das nicht ein Kompromiss, der alle glücklich macht? Viel Glück!

16. Juni 2016

Nachdem ich selbst vor kurzem Google-Glasses – wenn auch nur kurz – ausprobieren habe können, so muss ich doch sagen, dass ich durchaus mit dem Moderator der Daily Show  sympathisiere… 6. Juni 2014 Gedanken zum Juni: Was kann aus einem Tag werden, der mit dem Absturz eines Honigbrots (mit der Honigseite nach unten versteht sich) auf eine frisch gewaschene Hose beginnt? Was macht den Geruch neuer und alter Bücher aus? Hat eigentlich schon jemals jemand die Korrelation des letztmöglichen Abgabetermins für die Steuererklärung mit der durchschnittlichen Zahl der durchgeführten Frühjahrsputzaktionen betrachtet?

30. Mai 2014
Anscheinend gibt es doch noch Bastionen, wo der Mensch der Maschine überlegen ist, zum Beispiel im Chinesische Spiel Go. Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass mich das freut.

21. Mai 2014
Ich würde mich nun nicht gerade als Nicolas Cages größten Fan bezeichnen, aber dass die Anzahl der Filme, in denen er mitgewirkt hat, nun wirklich mit der Zahl der Menschen, die beim Sturz in ein Schwimmbecken umgekommen sind, korreliert, kann nur Zufall sein. Oder doch nicht? Man mache sich selbst ein Bild unter Spurious Correlations.

19. Mai 2014
Hahleluhja – Luhja – Luhja sagi i… Ein Münchner im Himmel… 12. Mai 2014 Bitte unbedingt ansehen, so kann es einem beim Nordic Walken gehen, wenn man nicht aufpasst! Übrigens auch sehr sehenswert die aktuellen Ideen inspiriert durch den Sieg von Conchita Wurst beim Eurovision songcontest. Anpassungen. Ich schwanke zwischen der neudesignten Mozartkugelverpackung und Julia Timoschenko als bestem Beitrag.

11. Mai 2014
Ein Ausflug in den Hangar 7 beim Salzburger Flughafen. Nebst vielen Flugzeugen und anderen Red Bull-Fluggeräten gibt es dort ein Bild, das mich sehr beeindruckt hat, nämlich ein Portrait von Freddy Mercury aus Flaschenkorken. Daniel Kubini, der Sommelier im Restaurant Ikarus vor Ort, hat dazu in 300 Arbeitsstunden 11.956 Korken zu einem 200x260cm großen Bild zusammengefügt. Es heißt „The Queen of Cork“.

26. April 2014
Eine sehr interessante Idee! Diese Landkarte zeigt diejenigen Orte als die “heißesten” an, die am öftesten fotografiert werden.

22. April 2014
Na, das nenne ich einmal ein interessantes Diagramm, auf das man einen Blick werfen sollte! Es beschreibt den Zusammenhang zwischen dem Pro-Kopf-Schokoladenverbrauch eines Landes und der Anzahl der Nobelpreisträger pro 10 Millionen Einwohner. Die Schweizer, Schweden, Dänen, Österreicher und Norweger können sehr zufrieden sein, und die Briten natürlich. Irgendwie muss man sich aber um die Deutschen und die Iren ein wenig sorgen.

18. April 2014
Neuesten Forschungsergebnissen über die Rolle der Gesichtsbehaarung bei Frauen was die Wahrnehmung von Männern im Hinblick auf Attraktivität, Gesundheit, Männlichkeit und Vaterschaft zufolge spielt Bärtigkeit eine wesentliche Rolle bei der weiblichen Beurteilung der männlichen sozio-sexuellen Attribute und legen nahe, dass ein mittleres Niveau an Bärtigkeit als am attraktivsten wahrgenommen wird, wobei vollbärtige Männer als die besseren Väter eingestuft werden. Ich nehme an, hier eine Ausnahme von der Regel darzustellen und kann mir auch nicht vorstellen, dass mich Bartträger wie dieser hier zu Bärten hinziehen könnten. Erhaltener Kommentar: Wie hoch war jetzt gleich die letale Dosis dunkler Schokolade für bärtige Männer? Die soll ja stimmungssaufhellend wirken. 17. April 2014 Ich bin spazieren gegangen und bin dabei einem kleinen Hund von ca. 3kg begegnet. Das einzige Stück Schokolade, das ich mit gehabt habe, war separat verpackt und hat etwa 3g gewogen. Der Hund hat sich nicht im mindesten dafür interessiert.

16. April 2014
Unter Umständen gibt es neue Wege, mit Hundeangst umzugehen, man muss sich dazu allerdings mit Schokolade auf Hunde zubewegen! Laut Wikipedia hat das Theobromin in der Schokolade „für Katzen, Hunde, Vögel und Pferde eine höhere Toxizität als für den Menschen, da ihr Stoffwechsel Theobromin nur langsam abbauen kann… Die letale Dosis liegt bei etwa 300 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Das entspricht in etwa 1,5kg Vollmilchschokolade für einen 10 Kilogramm schweren Hund; bei getrocknetem Kakaopulver … rund 100g und bei Bitterschokolade … etwa 190g.“

7. April 2014
Die Welt ändert sich mit rasender Geschwindigkeit. Ich habe ja kürzlich erst von meinem bayerischen Handy berichtet, dass sich mit großer Regelmäßigkeit geräuschmäßig vormittags ein Bier aufmacht. Eben ist nun also ein Erfindung eines Toasters vorgestellt worden, der mit dem Internet verbunden ist und sein Eigenleben führt. Er prüft, wie oft er im Vergleich zu anderen Toastern verwendet wird, möchte, wenn schon nicht getoastet wird, zumindest ein paar Streicheleinheiten und kann auch zu drastischen Mitteln greifen und sich online um einen neuen Besitzer umschauen. Gut gemacht, zum Glück noch mit einem Augenzwinkern 😉

4. April 2014
Sind wir wirklich alle Finnen? Zumindest das finnische Tourismusamt legt das nahe, indem es einen „Finnengenerator“ online gestellt hat. Man gibt Name und Geschlecht an und wird mit einem finnischen Namen bedacht. Und so darf ich meiner Liste von Namenverdrehern von Brandes, Brandi, Branol, Brendl, Brendel, Brandle, Monsieur Margit Brandl, Martin Donald James (das war besonders bemerkenswert), Margarita Brando (mein Favorit, der eigentlich fast nur durch Marlene Brando übertroffen werden könnte!), Brandl Marie, Margaret, Margrit, Merkit, Marget, Marlies, Margite, Margriet Brandel, Verena, Hanne Brandl bis hin zu Margit Wandel einen weiteren Namen hinzufügen, nämlich Kukka Kangas, wobei Kukka angeblich für „Blume“ und Kangas für „Wald“ steht.

3. April 2014
Der New Yorker Fotograf Henry Hargreaves und die Künstlerin und Foodstylistin Caitlin Levin haben aus ikonischem Essen von Städten und Ländern ganze Landkarten gemacht, um so zu eigen, wie sehr manche Lebensmittel bereits Teil der kulturellen Identität eines Landes sind. Ich muss glaube ich nicht erwähnen, dass mir die Karte von Neuseeland am besten gefällt …

2. April 2014
Dieses Kunstprojekt ist durchaus bemerkenswert: Mozart in China. Der Künstler Lukas Pusch hat sich dafür als Mozart bekleidet durch Shanghai bewegt und dabei Bilder von sich gemacht. Wobei ich bei der Betrachtung der Bilder nicht sagen könnte, ob mich die Feinstaubsonate mehr anlacht oder Mozart beim Hundefleischhauer.

27. März 2014
Ich entschuldige mich bei allen Lesern für die lange Pause. Glücklicherweise handelt es sich nicht um eine Schreib- oder Blogblockade!

17. März 2014
Ich bin fasziniert von dieser Weltkarte! Ihr Designer, Martin Vargic, sagt, die Karte sei „aufgeteilt in eine alte Welt im Osten und eine neue Welt im Westen. Der Osten zeigt Software-Unternehmen, Spieleanbieter und einige „am echten Leben“ orientierte Webseiten. Der Westen setzt sich zusammen aus zwei Kontinenten. Hier sind soziale Netzwerke, Such- und Videoseiten, Blogs, Foren und Kunst-Webseiten zu finden. Alle größeren Erwachsenen-Webseiten, Warez- und Torrent-Seiten sind im Süden der neuen Welt beheimatet. Noch weiter südlich – im „Großen Südlichen Land“ – finden sich dann noch alle mittlerweile obsoleten Webseiten. Darüber hinaus stellen vier Mini-Karten die NSA-Überwachung nach Land, die meistgenutzten Browser und sozialen Netzwerke sowie die Internet-Durchdringung dar – diesmal allerdings bezogen auf die „echte“ Weltkarte.“

15. März 2014
Was man nicht alles mit Photoshop machen kann…

13. März 2014
„Neun von zehn Personen sagen, sie mögen Schokolade. Einer lügt.“
Gelesen in der Schokoladenfabrik Art of Chocolate.

9. März 2014
Apples Antwort auf Googles selbstgesteuertes Auto – oder doch nicht?

8. März 2014
Anscheinend liegt es derzeit in der Luft, „in Gürtel“ zu machen. Oder In-Gürtel zu machen. Ein Münchner Start-Up hat vor nicht allzu langer Zeit damit begonnen, aus (alten) Krawatten Gürtel zu fertigen, Krawattengürtel oder kurz: KraGüs. Man kann auch die eigene alte Kawatte an die Truppe schicken und bekommt sie dann als Gürtel retour.

7. März 2014
Es gibt nicht viel, was es nicht gibt und hier hat endlich einmal jemand das uralte Problem mangelnder Toiletten in den Griff bekommen wollen!
Zwei Amerikaner aus New Orleans, die das Problem gerade während des Karnevals gut kennen, haben die Idee in Eigenregie als „entrepeeneurs“ entwickelt und bieten nun eine App an, mithilfe der Toilettenbesitzer und Toilettensuchende endlich zusammenkommen.

6. März 2014
Was es alles gibt! Nun hat man sich Gedanken gemacht, wie man bei Flughafenkontrollen leicht die metallene Gürtelschnalle abnehmen kann. Der Flybelt macht es möglich! Und natürlich wird der geneigte Leser auch nicht darüber hinwegsehen können, dass alle Gürtel „made in Austria“ sind.

5. März 2014
Mamihlapinatapai: Bei Wikipedia steht: Mamihlapinatapai (manchmal auch mamihlapinatapei) ist ein Wort aus der Sprache der Yaghan, welches im Guinness-Buch der Rekorde als das „prägnanteste Wort“ gelistet ist. Es gilt außerdem als eines der am schwierigsten zu übersetzenden Worte, jedoch kann es mit folgender Phrase umschrieben werden: „das Austauschen eines Blickes zwischen zwei Personen, von denen jeder wünschte, der andere würde etwas initiieren, was beide begehren, aber keiner bereit ist, zu tun“. Das Wort besteht aus dem reflexiven, passiven Präfix ma- (mam- vor einem Vokal), der Wurzel ihlapi, welche bedeutet „nicht wissend was als Nächstes zu tun ist“, dem stativen Suffix -n, dem Suffix -ata und dem Doppelsuffix -apai, welche in Verbindung mit dem reflexiven Präfix mam- eine wechselseitige Bedeutung hat.

4. März 2014
Mein von mir weitestgehend unabhängig lebendes Mobiltelefon hat mir das Bild „Yoga frü Bayern“ (Copyright: Peter Gaymann) zukommen lassen. Wie mir schon früher aufgefallen ist, ist es (das Handy) immens bier- und weißwurstaffin.

yoga

25. Februar 2014
Der diesjährige Faschingstrend geht zum Sushikostüm für Babies. Das kann manchmal gemäßigt aussehen, aber auch ganz schön in die Hose gehen, wenn man von den Eltern etwa als Soyaflasche ausstaffiert werden sollte. Oder als Shrimp in einem Eimer präsentiert wird.
Das ganze gibt es dann natürlich in Form der Makirolle auch für Erwachsene, ebenfalls mit mäßig kleidsamer Wirkung. Und für Katzen

23. Februar 2014
Am Geburtstag meines Papas gab es leider keine Tapas (aber Sachertorte, aber das ist eine andere Geschichte), aber die Erkenntnis, dass Tapa nicht nur die Bezeichnung für kleine spanische Häppchen ist, sondern „Deckel“ oder „Abdeckung“ heißt, und auf kleinen Tellerlein über Getränken balancierend neuerdings auch in Österreich gereicht wird.

19. Februar 2014
Flocrence King hat angeblich gesagt, dass das Wort „sehr“ („very“) eines der nutzlosesten Worte in der englischen Sprache sei. Es sei über die Maßen nutzlos, ja nachgerade tückisch, weil es fast immer abschwächt, was es ja eigentlich verstärken sollte.“ Und so gibt es eine ganze Liste, nämlich 45 Möglichkeiten, um das Wort „sehr“ zu vermeiden. Sehr interessant, meinen Sie nicht?

Erhaltener Kommentar: „Ich bin dem Link eines gern gelesenen Blogs gefolgt und habe erfahren: „Man sollte das Wort „sehr“ vermeiden, weil es von Faulheit zeugt. Ein Mann ist nicht sehr müde, er ist erschöpft. Sagen Sie nicht sehr traurig, sondern untröstlich. Die Sparche ist nur aus einem Grund erfunden worden, nämlich damit Buben Mädchen umwerben (engl. „woo“) können. Und das kann natürlich mit Faulheit im Umgang mit der Sprache nict erreicht werden!“ ~ N.H. Kleinbaum
Also zurueck zu den Anfängen und dem einzigen Grund warum Buben Sprache lernen: wooooooooooooooooooooooooooooooo. Ich hoffe mein „woo“ zeigt die erhoffte Wirkung.“

Erhaltener Kommentar: „Vielleicht nicht der beste, aber ein sehr guter Weg, um zu das Wort vermeiden „sehr“ zu vermeiden, scheint zu sein, einen etwas erweiterten Wortschatz zu haben. Nicht einmal ein sehr viel größeren Wortschatz.
Aber dann müssen Sie natürlich sehr viel wissen, vor allem, wie man diesen erweiterten Wortschatz benutzt. Es wird ja sehr oft angenommen, dass es von sehr schlechtem Geschmack zeugt, mit dem eigenen Wortschatz zu sehr anzugeben.
Manche Dinge sind aber durchaus auch sehr akzeptabel. Üeraus akzeptabel. Aber sehr oft kann natürlich noch mehr überflüssig sein.
Auf jeden Fall wünsche ich noch einen sehr schönen Tag!“

17. Februar 2014
Wie ich ja bereits gesagt habe, habe ich ein neues Handy und was soll ich sagen, es ist auf seine Art und Weise unbezahlbar. Es ist in der Lage, unabhängig von mir die interessantesten Aufgaben auszuführen. Es liebt Bier. Immer, wenn es daran denkt, öffnet es eine Flasche. Manchmal fällt das Geräusch des Flaschenöffnens mit dem Eintreffen einer SMS zusammen, meist aber nicht. Es ist dann lediglich der Ausdruck dafür, das das Telefon den Wunsch verspürt, wahr- und ernstgenommen zu werden. Kollegen heben die Augenbrauen meist etwa bei der dritten Flasche Bier, die spätestens gegen 10 Uhr morgens geöffnet wird. Ich würde noch nicht so weit gehen zu sagen, dass es meinen Ruf ruiniert, aber in jedem Fall hat es das Zeug dazu, mich zu blamieren. Neulich hat es um 7 Uhr morgens ohne mein Zutun folgende SMS geschickt: „Ich bin im Kino“. Vielleicht war das Telefon dort, ich meines Wissens nicht.

15. Februar 2014
Ich möchte anmerken, dass mein neues Handy leider ein von mir entkoppeltes Eigenleben führt. Es ruft Menschen an, unter Umständen hat es etwas zu besprechen, ich werde es nie erfahren. Und es macht Geräusche. Nicht etwa dann, wenn es etwas zu melden gäbe, nein, es will nicht mit mir interagieren, mir etwas mitteilen oder gar das Leben leichter machen, nein, es macht ab und zu ein Geräusch. Ich vermute, es verdaut. Wenn es kein Geräusch macht, brummt es. Ich habe alle Vibrationseinstellungen zurückgesetzt, ausgeschaltet. Es brummt trotzdem. So leicht ist ihm nicht beizukommen. Von den Geräuschen, die es macht, klingt das am häufigsten wahrzunehmende ganz so, als würde sich das Handy eine Flasche Bier aufmachen. Kollegen haben mich schon streng, verstört und stafend beäugt, manche haben nur kaum wahrnehmbar den Kopf geschüttelt. Ich sollte mich nicht schuldig fühlen, das gelingt mir aber nicht. Mein Handy ist ein richtiger Bayer, aber koreanischen Ursprungs. In die Schweiz darf es nun wahrscheinlich nicht mehr einreisen, aber ich nehme an, es bewegt sich ohnehin in seinen eigenen Bahnen. Dieses koreanisch-bayrische Handy hat aber auch noch ganz andere Dinge auf dem Kasten: wenn man es soweit hat, dass es einem ein Bild zeigt und man vor Ergriffenheit ob der Potenziale dieses einmaligen Entgegenkommens zittert, reicht diese Erschütterung aus, dass das Handy Schnee über das Bild rieseln lässt und einem mitteilt, gefälligst zu warten, bis es automatisch den wunderbarsten Schnee aller Zeiten kreiert hat.

12. Februar 2014
Ich bin durch Zufall wieder über dieses Video über die Ursprünge von Job-Interviews gestolpert und finde es immer noch unglaublich unterhaltsam.

6 – 7. Februar 2014
Brüssel. Und eine Erinnerung daran, was es heißt, in Absurdistan zu sein. Man schultert das Gewicht dieser Welt wie ein moderner Atlas. Aber was sage ich, ein Bild sagt doch mehr als 1000 Worte.

Shouldering Brussels

5. Februar 2014
Danke vielmals über das Feedback zur neuen Seite!
‚Ich mag das neue Websitendesign! Tolle Interaktivität und scharfe, klare Farben. Und eine österreichische Flagge! Vielleicht wäre an einige neue Abschnitte zu denken, z. B. Links zu Websiten, die Du magst, etwa ‚Broken Poses‘ oder ‚Broken Views‘ etc.‘
‚Deine Webseite habe ich mir schon angschaut, sieht sehr elegant und ästhetisch aus. Einige Bilder hat sie mir aber leider nicht oder nur extrem zeitverzögert gezeigt.‘

4. Februar 2014
Mein neuer Kollege und Sitznachbar – streng genommen bin wohl ich seine neue Kollegin und Sitznachbarin, aber egal – hat eine Karte aufgestellt, die gestern noch nicht auf seinem Schreibtisch gestanden ist. Auf der Karte steht: Da, wo Sie sitzen, kann ich mir auch gut eine Zimmerpflanze vorstellen.

3. Februar 2014
Ich habe gelernt, dass CET (= MEZ = Mitteleuropäische Zeit) auch Romance Standard Time genannt wird!

2. Februar 2014
Willkommen auf der neuen Broken Muses Website! Seit einiger Zeit habe ich nun darüber nachgedacht, dieser Webseite einen moderneren Anstrich zu geben und, voila, hier ist sie nun! ich freue mich über Kommentare und Anregungen und bitte um Nachsicht, was die Vollständigkeit der Portfolios angeht. Die Seite wird nach und nach erweitert werden!

1. Februar 2014
Ich gehe davon aus, dass heute der beste Tag ist, um an eine Anzeige zu erinnern, die gelautet hat: The future is bright, the future is Orange – Die Zukunft ist hell, die Zukunft ist Orange!

23. Jänner 2014
Ein Bauer hat sich mit mir am Strand unterhalten. Ich habe vorgeschlagen, die Melonen, der er in drei Wochen ernten will, einmal ins Meer zu tauchen und dann als Salzwassermelonen (© TV-Serie „Der Sonne entgegen“) zu verkaufen. Er hat mich etwas befremdet angesehen und wird den Vorschlag aller Wahrscheinlichkeit nach wohl nicht aufgreifen.
Ein anderer ist in einen Bienenschwarm gekommen und hat mir erklärt, das einzige, was helfe, sei sich unmittelbar nach der Bienenattacke mit Rum einzureiben. Der Wind war günstig und so habe ich es nicht direkt riechen müssen.
Am Weg in die Ortschaft bin ich an einer Souvenirhändlerin vorbeigekommen, die mir, als sie mitbekommen hat, dass ich zum Supermarkt unterwegs bin, 150 jamaikanische Dollar (etwa 1.20 Euro) in die Hand gedrückt hat und mir aufgetragen hat, ihr Ölsardinen mitzubringen. Etwas ermahnend hat sie mir nachgerufen, sie würde mir vertrauen.
Zu meinem Geburtstag habe ich so an die Geburtstage der letzten Jahre gedacht, Rom, Iran, Myanmar, München. Ich wollte gar kein großes Aufhebens machen gestern und dann ist doch einiges passiert, ein Freudenfeuer ist entzündet worden, eine Torte organisiert, sogar Kerzen und ein Candle-Light Dinner am Strand. Das Familiensilber ist allerdings nicht zum Vorschein gekommen, aber man kann halt nicht alles haben.

22. Jänner 2014
Ob ich es mit dem mehrtägigen Aufenthalt in Treasure Beach wirklich gut getroffen habe, ist schwer zu sagen. Das Zimmer ist, gelinde gesagt, sehr einfach. Der Frosch vor meinem Zimmer ist so groß, dass ihm das Springen Probleme bereitet, der Frosch im Zimmer so klein, dass er problemlos in der etwas kruden Kaltwasserdusche hinuterzuspülen war.
Um etwa 21h gehen hier die Lichter aus. Ich war nach einem erfolglosen Kampf um den Sessel vor meinem Zimmer, den die pensionseigene Katze mit einem satten 1:0 für sich entschieden hat, dann auch bald im Bett.
Treasure Beach ist ein kleiner Ort mit einem starken Gemeinschaftsdenken. Der Communitygedanke geht hier soweit, dass man das Internetsignal des Nachbarn als das eigene erachtet. Mit anderen Worten: Es gibt in der Pension keinen einenen Internetzugang, man aquiriert aber freimütig das Signal des Nachbarn, gibt jedem, der danach fragt, das entsprechende Passwort und lächelt dabei. Zum Befremden und Ärgernis der hiesigen Guesthousebesitzer hat der Nachbar es allerdings rund um Weihnachten gewagt, das Passwort zu ändern. Ich möchte anmerken, dass der dabei wiederum nicht sehr phantasievoll vorgegangen ist. Allerdings scheint es so zu sein dass a) die Leitung unglaublich langsam ist, b) der starke Wind oder anderes im Metaphysischen das Signal oft killt und c) der Nachbar das Netz abschaltet, wenn er es nicht braucht.
Tja, soweit meine ersten Eindrücke.

20. – 21. Jänner 2014
Nach den Summerset-Wasserfällen, den Reach Wasserfällen, Port Antonio und Kingston habe ich ein etwas durchwachsenes Bild von Jamaika. Zum einen ist die Insel landschaftlich sehr, sehr abwechslungsreich, zum andern gerade in den Städten nicht ganz ungefährlich, obwohl man das auch beim Durchfahren nicht so richtig bemerkt. Aber was soll man sagen in einem Land, wo das das Hauptgewürz für Fleisch und Fisch „Jerk“ heißt und eine beinahe ungenießbare Beilage aus Maismehl in Form und Farbe eines Hundstrümmerls „Festival“?

14. – 19. Jänner 2014
Jamaika ist sehr vielfältig, die schönsten Strände, und dann das Hochland, wo einer der seltensten Kaffeesorten der Welt wächst, der Blue Mountain Kaffee. Es gefällt mir sehr gut hier, ein Urlaub weitab vom Massentourismus und sehr interessant.
Bei einer Floßfahrt entlang des Rio Grande bin ich auch selber einmal geschippert, das ist wie Stand Up Paddeling nur auf einem Bambusfloß mit Bambusstock zum Staksen und Rudern.
Durch Wasserfälle schwimmen und dann in Höhlen wieder weiter nach oben zu klettern, hat auch etwas. Und dass ich mich jemals traue, durch ein Loch von oben in einen Wasserfall einzusteigen, hätte ich mir auch nicht gedacht.
Meine Flip-Flops haben ja schon einiges mitgemacht, nicht zuletzt eine Wanderung entlang eines glitschigen Wasserfalls (Reach Falls) und über Wurzeln und glitschige Blätter retour durch den Regenwald. Aber der Abstieg zum Winnifred Beach über matschiges Wurzelwerk war ein Highlight der anderen Art. Auch in der Karibik kann es regnen, und wie. Und wenn man mit einem Tiroler Reiseleiter unterwegs ist, muss man darauf gefasst sein, über Stock und Stein und Matsch und Wurzeln geschickt zu werden. Es hätte natürlich auch eine Straße gegeben, die marginal länger gewesen wäre, aber nein, dort zwischen den Bäumen führt ein Pfad entlang und so weiter.

13. Jänner 2014
Ich habe mir in Montego Bay den Kopf an einer Palme gestoßen. Er brummt nach Tagen immer noch. Ist das ein Fall von First World Problems?

12. Jänner 2014
Dein Körper ist endlich da, wo Dein Geist schon immer war – Richard „Rick“ Hershman 1974, Gründer von Ricks Cafe, Jamaika

11. Jänner 2014
Wenn es eine Weltmeisterschaft in Ungeschicktheit gäbe, wäre ich dort der Star… Ich schaffe es jederzeit, über auch wirklich alles zu stolpern. Gestern hat die Stewardess Orangensaft über mich geleert (und ich möchte anmerken, dass das einmal nicht meine Schuld war, Ausnahmen bestätigen die Regel). Ich habe dann unmittelbar danach meine Kopfhörer in den restlichen Orangensaft im Becher fallen lassen, sie dann mit Wasser mit wenig Erfolg zu reinigen versucht und unterdessen eine Geschichte über eine erfolgreiche Ohrenoperation gelesen, bei der dem Patienten eine zwei Zentimeter lange Kakerlaake aus dem Ohr entfernt wurde, nachdem sie dort für einige Zeit gelebt hatte. Der den Ohrstöpseln und sicher auch meinen Ohren noch anhaftende Orangenduft und das karibische Klima werden hoffentlich keines dieser Tiere anziehen…

10. Jänner 2014
Mir ist gerade eingefallen, dass ich vergessen habe, den Zeitungsartikel über Alzheimer zu lesen.

9. Jänner 2014
Die Rechtschreibprüfung auf meinem Computer will, dass ich in Salzburg in Sandburg ändere. Ich bin nicht sicher, ob das den Salzburgern so passen würde…

8. Jänner 2014
Ich habe ein wenig in den alten Blogeinträgen weitergelesen und muss zu meinem gestrigen Eintrag hinzufügen, dass einige grundlegende Fakten nach wie vor Bestand haben:
– Niemand sieht mit einem Parkticket im Mund attraktiv aus.
– Die größten Drohungen in der heutigen Zeit verstecken sich oft hinter sehr einfachen Sätzen, etwa: „Lassen Sie uns dazu weiter via E -Mail diskutieren“.
– Speziell an heißen Tagen kann man manche Leute riechen, bevor man sie tatsächlich sieht.

7. Jänner 2014
Ich habe ein paar alte Blogeinträge gelesen und bin draufgekommen, dass zwar einige Jahre ins Land gezogen sind, dennoch aber grundlegende Fragen unbeantwortet geblieben sind, zum Beispiel:
– Gibt es kollektive Obsessionen?
– Kann man Zynismus behandeln?
– Was ist die tiefere Bedeutung eines Duftbaums in einem Cabrio?
– Gibt es in der modernen Kunst eigentlich eine Kunstrichtung, die sich auf Ästhetik konzentriert?

6. Jänner 2013
Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden und ich glaube den regelmäßigen Lesern dieses Blogs ist mittlerweile klar, dass ich so meine Probleme mit Hunden habe. Dennoch finde ich Ergebnisse einer neuen Studie eher hilfreich. Sollte es wirklich so sein, dass Hunde ihre Exkremente im Einklang mit dem Erdmagnetfeld in einer exakten Nord-Süd- Richtung platzieren, dann wäre das schlichtweg revolutionär! Man bedenke die Möglichkeiten der Orientierung in fremden Städten, einfach ein bis zwei Hundstrümmerln orten und schon weiß man, in welche Richtung man sich bewegt. Obwohl 100%-ig sicher kann man sich da natürlich nicht sein, denn die Forscher sagen ja auch, dass das Verhalten der Hunde nicht unter „instabilen Bedingungen“ auftritt. Insofern empfiehlt es sich, Hund und Herrl während des gesamten Prozesses zu beobachten, bevor man voreilig Schlüsse aus dem Trümmerl zieht.

4. Jänner 2013
Ich habe zwei Freunde, denen moderne Hobby-Freuds wahrscheinlich zwanghafte Buchankaufsstörung diagnostizieren würden. Sie kaufen beide für ihr leben gerne und beständig Bücher und ich bin ungemein fasziniert davon. Um ehrlich zu sein frage ich mich dabei aber auch, wohin sich unsere Welt eigentlich entwickel: wie werden wir in Zukunft die Menschen erkennen, deren Liebe zu Büchern alles andere übertrumpft, werden sie einfach Sie eBook-Reader nach eBook-Reader füllen und ins Regal stellen?

21 comments

  1. 3 Jan 2014: Sehr chic, dein neues Design!
    Und ein neu erwachter Patriotismus (trotz einer Zukunft in orange vor blauweißem Hintergrund)!
    Baba! (Ist das jetzt österreichisch korrekt?)
    Lothar

  2. 4 April 2014: Thank God for Babelfish. How else could I translate Lukas Pusch’s web page that you posted…? It all seems most avant garde, I guess. And SO Margit Brandl-ish, if I can coin a term. It’s nice to see you back in your blog, Miss Margit. Back in the saddle again, as we say here in the USA… Hope to catch up with you soon.

  3. In RE: 3 April — What? No food map of AUSTRIA by Mr. Hargreaves? But he can make a map of AUSTRALIA? This oversight needs to be corrected, Dr. Margit. I wonder if his map of France was composed of French cheeses…?

  4. In RE 7 April 2014: Your blog about the toaster that is looking for a new home made me think about your switch from analog to digital photography a couple of years ago. I’m wondering if your analog photography equipment has been looking for a new home of late, feeling all alone and ignored, and maybe it’s become weary of being cooped up stored away in an infrequently opened desk drawer or on a closet shelf…or even (perish the thought!) perhaps it’s pining away in a now-unused darkroom? But then again, since it’s only an analog device and isn’t a smart camera after all, perhaps this question is rather moot….

  5. On April 22, 2014 and Chocolate Nobel Prize winners: Okay, I remember this proverb: “Torture the data long enough, and it will confess to anything.”

  6. RE 1 May 2014 and How to Be German: Point number 10 reads “Here, meat is the linchpin of every meal. Being a vegetarian here is probably about as much fun as being blind at the zoo.” Oh yeah, I forgot. You’re AUSTRIAN, not German. My mistake. Austrian vegetarians: elegant, sophisticated, artistic, gorgeous. German vegetarians: impossible

  7. 17 July 2014: For someone to whom English is a second language, and maybe a third, your essay on up-pityness is a classic. Congratulations, Dr. Margit. When I was in high school, my English composition teacher kept telling me that ending a sentence with a preposition is a habit up with which she would not put. I responded to her that doing this was not something she needed to get worked up over….

  8. 26 Aug 2014: Jetzt hast du mich neugierig gemacht, Margit, wo der Handyverlust genau passiert ist. Ebola in München? Nein, ich frage nicht, was du dort gemacht hast…. 😉

  9. 11 OCt 2014: I was thinking about you and yet again you are somewhere exotic… Hope you enjoy the travels. And about Absurdistan… one day you will return 😉

  10. 10 Nov 2014: Oh and off course if you want chocolate.. I can send you some… please let me know in which form, taste and amount.

  11. 8 Dec 2014: In 5 December’s blog:
    Ah, but Dr. Margit, why not grace us with a photo of some pages from the Lindt chocolate advent calendar you received…? Your envious American friend
    William

  12. 23 Dec 2014: Hi Margit, it’s amazing. I’ll expect to see your photos when you are back in Munich mid January! This year Christmas time is like spring time Germany. The “Glühwein” is out but Beer is in. Cheers, Conny

  13. 30 Dec 2014: Re 29 December blog. A guide or chauffeur should always be in uniform. A grey pencil skirt and heels would be best. And use the name Olivia!!

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