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Blog 2013

31. Dezember 2013

Der Spruch im Glückskeks: Du liebst Schokolade.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Oder vielleicht doch: Ergeben Sie sich Ihrer Gier nach Schokolade ohne Komplexe und falscher Schuldgefühle, denn denken Sie daran: Kein vernünftiger Mensch ist ohne einen Funken von Wahnsinn. – Francois Du de La Rochefoucaul

28. Dezember 2013

Ich bin erst heute über diesen Zeitungsartikel gestolpert und frage mich ernsthaft, wie ich dazu stehe, dass während der Trauerfeier zu Ehren Nelson Mandelas ein Mann den Eindruck erweckt, Simultandolmetscher für Gebärdensprache zu sein, tatsächlich aber sinnentleert stundenlang vor sich hinfuchtelt. Es amüsiert mich und künstlerisch finde ich sowas ja sehr ansprechend, vor allem, wenn es darum geht, inhaltsleere Reden in sinnenfreie Gesten zu übersetzen. Er scheint einigen Rednern damit auf seine Art die Show gestohlen zu haben… Dann aber wieder stellt sich doch die Frage, ob eine Beerdigung der richtige Rahmen für so etwas ist.

27. Dezember 2013

PA Charlottes Modekolumne: Das Schottenkaro hat eine lange Tradition. Es ist ein Klidungsstil in Farben und Mustern, der Generationen von schottischen Familien verbindet. Es war wohl ursprünglich eine Unisex-Mode, denn Frauen wie Männer trugen Kilts. Jetzt hat sich diese Mode über die Tradition hinausbewegt und ist Teil der Haute Couture geworden. Schauen Sie sich folgendes Modell an, oder auch dieses hier. Ich plane eine Schottenkaro-Kollektion für Damen und Herren, sodass die Koordination der Outfits bei Arbeit und Freizeit einfacher wird.
Das Schottenkaro scheint nicht generell bei allen Kelten gleich gut angekommen zu sein. Die irischen Kilts etwa sind viel dezenter. Auch der letzte Asterix, der in Schottland spielt, widmet sich dem Kilt, aber natürlich auch dem Whiskeytrinken und Baumstammwerfen, man darf den Kilt hier nicht überbewerten. Vielleicht wird der Kilt aber schließlich ja doch noch zu einem Teil der Haute Couture!

24. Dezember 2013
Broken Muses wünscht allen Bloglesern Frohe Weihnachten!

23. Dezember 2013
Und noch einmal Herr Tischbein mit: Ich bin eine Blume!

22. Dezember 2013
Nichts auf der Welt ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. – Victor Hugo

20. Dezember 2013
Legendär, bitte unbedingt ansehen: Der Imagefilm mit CEO Didi Schweiger und seinem Obststand in München!

16. Dezember 2013
In turbulenten Zeiten liegt die größte Gefahr nicht in den Turbulenzen selbst, sondern darin, auf sie mit der gestrigen Logik zu antworten. – Peter Drucker

15. Dezember 2013
Was für eine Entdeckung, der Herr Tischbein…! Bitte unbedingt das Video anschauen und wie singt er so schön? …schön, dass es Gefühle gibt, die man nicht erklären will und ich hab so ein Gefühl!

7. Dezember 2013
Gelesen im Museum ägyptischer Kunst in München: „Jede Form der Kunst war einmal zeitgenössisch“. Stimmt das?

5. Dezember 2013
„Die Utopie wird immer besser, während man auf sie wartet.“ Gelesen am Eingang der Goldenen Bar in München.

4. Dezember 2013
Viele Menschen sagen ja, dass Rituale sehr wichtig und auch effektiv sind. Seitdem ich in München lebe, habe ich dieses Morgenritual, Heizkörper zu entlüften. Natürlich nur in den Heizperioden, aber das kann natürlich bedeuten, dass ich meinem Ritual von September bis Juni fröne. Jeden Morgen also, bevor ich noch irgendetwas anderes tue, grabe ich meinen kleinen Schlüssel aus, der mit anderen Schlüsseln für andere Heizkörpermodelle an einem alten Schuhband baumelt und nachdem die Luft herausgeströmt ist, kann mein Tag beginnen.

25. November 2013
Das Deutsche Jugendwort des Jahres ist Babo und das vom letzten Jahr war YOLO, you only live once.
Im englischsprachigen Raum war 2012 eine zur angeblich „kreativsten“ Wortkreationen die der Gateläuse, womit Menschen gemeint sind, die sich in Boradingabsicht um ein Gate am Flughafen scharen.

23. November 2013
Schnell notiert die für mich schönsten Kaffeehäuser dieser Welt (Reihung nur zufällg):
1. Wien – Diglas Wollzeile
2. Wien – Cafe Central
3. Wien – Cafe Sperl
4. Lissabon – Cafe a Brasileira
3. Rio de Janeiro – Confeitaria Colombo
4. New York – Cafe on Broome Street
5. Brüssel – Cafe Metropole
6. Mürzzuschlag – Cafe Wien
7. Budapest – Cafe New York
8. Budapest – Cafe Gerbeaud’s
9. Helsinki – Cafe Kappeli
10. Amsterdam – Eden America Hotel

16. – 22. November 2013
3D-Druck übt eine gewisse Faszination auf mich aus. Ich habe auf einer Konferenz in Bangkok eine Ausstellung der Ars Electronica gesehen. In einer kurzen Einführung wurde gesagt, dass der heute übliche 3D-Druck noch verschiedene ungewollte Auswirkungen zeitigt, etwa dass man nicht weiss, was tun mit den vielen Kunststoffabfällen, die dabei unvermeidlich produziert werden. Obwohl heute meist Kunststoff verwendet wird, kann man aber auch bereits heute fast jede Substanz, die verflüssigt werden kann, zum Drucken verwenden. Etwa Schokolade. Das hat mich dann doch interessiert. Der Mensch, der die Einführung gegeben hat hat dann gemeint, er könnte etwa ein 3D-Bild seines Gesichts auf einen Schokoladennikolaus drucken. Ich muss ihn wohl ebenso entsetzt angesehen haben wie sein Zahnarzt, der ihn auch schon vor Jahren aufgegeben haben muss.
Es hat aber auch andere Dinge gegeben, die ich in Bangkok gelernt habe. Zum Beispiel, dass es neue Arbeitsplätze gibt, nämlich „Zukunftsforscher“. Die Stellenbeschreibung eines Zukunftsforschers hat Ähnlichkeiten mit denen der Propheten und Wahrsager, ist aber dann eher noch weniger spezifisch.
Und dann habe ich erfahren, dass wenn Hose um die Taille passen sollte, man nur den Hosenbund zu nehmen braucht und ihn locker um den Hals legen muss. Wenn der durch diese Übung genau auf die Hälfte reduzierte Bund genau um den Hals passt, passt die Hose um die Mitte. Wenn man einen dicken Hals bekommt, hat das also anscheinend proportionale Auswirkungen auf die Taille. Mit anderen Worten entspricht anscheinend die Hälfte des jeweiligen Taillenumfanga der jeweiligen Kragenweite. Faszinierende habe ich mir gedacht!
Ein ganz anderes Thema: Ich bin gefragt worden, ob ich denn Läuse zu meiner Mahlzeit möchte (do you want lice with your meal?). Ich war schon dabei, abzulehnen, zumal mir nur die Wespenlarven eingefallen sind, die ich einmal auf einem Markt in Laos gesehen hatte. Aber in diesem Fall hat sich das alles als völlig harmlos erwiesen und war nur eine kleine Verständigungsschwierigkeit und hat sich auf Reis bezogen.
Ach ja, und dann war dann noch der Göttin Tuptim Schrein auf Grundstück hinter dem Swissotel! Angeblich hat der damalige Besitzer des Grundstücks Nai Lert (1872-1945) den Teil eines Tempels im vorbeifließenden Kanal gefunden und dort aufgestellt, wo heute der Göttin Tuptim Schrein ist, der bei wie folgt beschrieben wird: “ Die Ursprünge des Chao Mae Tuptim sind unklar. Es sei daran erinnert, dass er von Nai Lert für den Geist gebaut wurde, der sich im großen Ficusbaum befindet. Ursprünglich wurden hier duftende Kränze aus schneeweißen Jasminblüten, Räucherstäbchen und rosa und weiße Knospen abgelegt. Chao Mae Tuptim hat aber über die Jahre noch eher unkonventionelle Arten von Geschenken bekommen, nämlich kleine und große, stilisierte und realistische Phalli. Im Laufe der Jahre wurden sie zu Tausenden gebracht und heute füllen sie den Platz rund um den Schrein. Seither hat man daraus geschlossen, dass der Schrein der Fruchtbarkeit gewidmet sei.

Tuptim Shrine Bangkok

15. November 2013
Angeblich hat kürzlich ein Rechtschreibprogramm vorgeschlagen, das Wort Topfenstrudelreste in Nylonstrumpfhosen zu korrigieren. Vermutlich wäre der Roman die Strudelhofstiege heute nie geschrieben worden, er hätte nie geschrieben werden können, sondern wäre ein Sumpf aus Strümpfen geworden.

12. November 2013
Werte und Leitsätze sind in Mode, sogar auf dem Sackerl der Bäckerei stehen 5 Leitsätze, die sich die Bäckerei gegeben hat und denen sie sich verpflichtet fühlt.
1. Zurück zum Original.
2. Höchste Qualitätsstandards.
3. Wir leben Werte.
4. Echt und ehrlich.
5. Mit ganzem Einsatz.
Wer könnte ihnen widersprechen? Ich hätte ob der Zirkeldefinition in Punkt 3 ein paar Vorbehalte und würde gerne wissen wollen, worum es sich beim Original eigentlich gehandelt hat, bevor ich vorbehaltslos dazu zurückwollen wollen würde, aber vielleicht ist das auch nur Haarspalterei meinerseits.

11. November 2013
Montagmorgen, ich bin unterwegs in die heimliche Hauptstadt Deutschlands, zumindest Fluggästen als solche bekannt: Frankfurt. Ich versuche allerdings, Frankfurt per Bahn zu erreichen. Die Idee muss als Ausdruck geistiger Umnachtung gewertet werden, denn wie wir wissen, Zugfahren liegt mir einfach nicht. Es passiert immer etwas. Diesmal war die Ausrede per Durchsage aber durchaus kreativ: Wegen polizeilicher Ermittlungen an einem anderen (!) Zug wird sich unsere Weiterfahrt verzögern. Auf Englisch war das ganze allerdings etwas puristischer: Our line to Würzburg is closed. No supa!

7. November 2013
Legendär, leider nur auf Englisch, die unvermeidliche Frage: Was ist ein Wochenende?

6. November 2013
Im Prinzip bin ich ja kein großer Fan von Twitter, aber die Frage, die mir jemand von @Harlequin 77 retweetet hat – ist das mittlerweile eigentlich ein deutsches Wort, sagt man im Imperfekt dan retweetete oder heißt es generell eher weitergezwitschert? – ist gut: „Darf man eigentlich nach Telefonaten fremder Leute in der S-Bahn Fragen stellen, wenn einem etwas unklar geblieben ist?“
Das gilt im Grunde genommen ja auch in Großraumbüros.

4. November 2013
Was antwortet man auf die Aussage, es sei jemandem ein Schwein auf die Windschutzscheibe gefallen? Ich war jedenfalls borderline entsetzt. War es lebendig? Ein Ferkel oder schon ausgewachsen? Gefroren? Bis ich eher im Kontext draufgekommen bin, dass es sich um einen Stein gehandelt hat… Schweinschlag, hm, Montagmorgen sag ich nur.

1. November 2013
Allerheiligen, ich komme an meinem Lieblingsgrab vorbei, es gehört Alfred Null. Wie geht man durch ein Leben mit diesem Namen? Er ist im 2. Weltkrieg gefallen, aber trotzdem stolze 40 Jahre alt geworden, vierzig Jahre Null.
Das Grab gegenüber unserem Familiengrab väterlicherseits verzeichnet zwei Kinder mit demselben Namen, die im selben Jahr geboren und wieder verstorben sind. Das nenne ich Überzeugung oder ist es Einfallslosigkeit, schwer zu sagen. Es würde mich ja interessieren, ob das dritte Kind a) jemals geboren wurde, und falls a) positiv ist dann b) noch am Leben oder c) nur wo anderes begraben ist und falls a) positiv, b) positiv oder, andernfalls a) positiv, b) negativ und gleichzeitig c) positiv sind, dann d) auch wieder denselben Namen hat.

24. Oktober 2013
Auf einem Roadtrip entlang der Route 66 bei Nacht: Die etwas düstere Sammlung eines Photographen von Ruinen und leerstehenden Häusern entlang des Highways nach Einbruch der Dunkelheit.
http://www.dailymail.co.uk/news/article-2459914/Noel-Kerns-Tripping-American-night.html

23. Oktober 2013
Ein Puzzlesammler bei „schwer verliebt“.

22. Oktober 2013
Wie man „ja und nein“ sagt: Konzeptionell betrachtet unterstützen wir das Konzept, genauso wie wir der Meinung sind, dass man sich genau diese Ziele als Ziel setzen muss, auch wenn wir über das Große und Ganze hinaus Bedenken hinsichtlich die Besonderheiten haben.

21. Oktober 2013
Was für ein Lied, was für ein Tanz! Catgroove von Parov Stelar.

20. Oktober 2013
Aus einem meiner all-time Favorites: Yes, Minister, Die Tagebücher eines Kabinettsministers von der Minister James Hacker, von Jonathan Lynn und Antony Jay bearbeitet:
„Humphrey“, sagte ich, „werden Sie mir eine klare Antwort auf eine klare Frage geben?
„Solange Sie nicht mich bitten, auf grobe, undurchdachte Verallgemeinerungen oder Vereinfachungen wie ein einfaches Ja oder Nein zurückgreifen“, sagte er „werde ich mein Möglichstes tun.“
„Heißt das ja ?“ fragte ich.
Ein heftiger innerer Kampf schien in ihm zu toben. „Ja“, sagte er schließlich.
„In Ordnung“ sagte ich, „hier ist die klare Frage“
Sir Humphrey Gesicht wurde äschern. „Oh“, sagte er, „ich dachte, das war es schon.“
Ich hielt durch. „Humphrey, sind Sie auch der Ansicht, dass dieses Komitee heillos überfrachtet ist und viel zu viele Menschen mitarbeiten? Ja oder nein! Klare Antwort!“
Könnte ich diese Frage deutlicher gestellt haben? Ich glaube nicht. Seine Antwort war: „Herr Minister, wenn ich eine klare Antwort geben soll, dann möchte ich sagen, dass, soweit wir das heute absehen können, im Großen und Ganzen, wobei man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen kann, dass es in Bezug auf den Durchschnitt der Abteilungsgröße letzter Analyse wahrscheinlich richtig ist zu sagen, dass am Ende des Tages, allgemein gesprochen ohne zu streng zu sein, so oder so nicht viel Unterschied besteht. ‚
Während ich noch überlegte fügte er zweifellos zur Klärung hinzu: „Soweit man das heute in diesem Stadium beurteilen kann.“
Ich machte einen letzten eher hoffnungslosen Versuch: „Heißt das nun ja oder nein?“.
„Ja und nein“, antwortete er – hilfsbereit.
„Angenommen“, sagte ich, „ich würde Sie nicht um eine klare Antwort bitten?“
„Na dann, Herr Minister“, sagte er fröhlich, „dann würde ich auf Zeit spielen!‘

9. Oktober 2013
Glückskeks in Rosenheim: Großen Herrn und schönen Frauen soll man wohl dienen, doch wenig trauen.

4. Oktober 2013
T-Shirt Aufdruck: „Eine Glatze ist FKK auf höchstem Niveau“ – was ist dann eigentlich barfuß, FKK auf tiefstem Niveau?

3. Oktober 2013
Tag der Deutschen Wiedervereinigung, Feiertag in good old Germany und sonniger Wandertag zur sogenannten Brecherspitze. Selbige war mir bisher nur als schrägste Pension Münchens mit Duschverbot ab 22:00 – für die Zimmer mit Dusche und WC am Gang – bekannt. Ob man nach 22:00 auch nicht mehr aufs WC darf, ist mir entfallen. Beim Wandern ist es ja oft fast wie im richtigen Leben: kaum fühlt man sich trittsicher, verändern sich die äußeren Umstände und gibt etwa der Boden unter den Füßen nach und man sitzt prompt auf dem Allerwertesten.

2. Oktober 2013
Eine der wesentlichen Erkenntnisse auf dieser Kur ist, dass die Bildzeitung tatsächlich eine erkleckliche Anzahl von Lesern hat.

1. Oktober 2013
Nach dem Marsch auf den Wendelstein vergangenen Samstag war die Wanderung zur Tregler Alm bei teils dichtem Nebel heute ja fast ein Spaziergang. Dafür haben wir drei (!) Feuersalamander gesehen, recht dicke Exemplare, aber eigentlich habe ich ja keinen Vergleich, denn ich habe glaube ich noch nie zuvor einen Feuersalamander live und in Farbe gesehen.

25. September 2013 – 30. September 2013
Auf die Schaumbremsung hin bin ich natürlich in eine Grippe gesunken, von der ich mich dann aber, da ja auf Kur, doch wieder recht bald erholt habe. So eine Kur ist schon etwas Wunderbares! Man bekommt seine diversen Behandlungen, turnt, kneipt, geht spazieren, unterhält sich, wandert und hat wirklich Zeit, sich zu erholen.
Etwas gewöhnungsbedürftig sind vielleicht die Rollatorenparkplätze beim Speisesaal und das altersuntypische Puzzlespielen. An den zwei Gemeinschaftspuzzlespielen stehen meist ein bis zwei Menschen mittleren bis höheren Alters und sind ins Spiel vertieft. Allerdings hat die Puzzlefreude eine grobe Einbuße erlitten, nachdem jemand über Nacht ein beinahe fertiggestelltes Bild zerstört hat. Prompt gab es dann auch einen Zettel mit der Frage: Wer war der Zerstörer? Und ein Angebot einer Antwort: Ich wars nicht! unmittelbar daruntergekritzelt. Hmm, jemand bricht den ungeschriebenen Gesellschaftsvertrag und alles liegt im Argen.

24. September 2013
Ach wie die Zeit vergeht! Ich bin zur Kur in Bad Feilnbach angekommen und schwerstens abgebremst worden. Entschleunigung the hard way. Ich war wie bestellt morgens gestellt und dann ist einmal rein gar nichts passiert. Das Zimmer war noch nicht fertig und als es dann fertig war, war ich in 5 Minuten mit dem Auspacken fertig. 10 Minuten samt Auto vor die Haustüre fahren und wieder am Parkplatz abstellen. Von 150%-Streß und Multitasking und dies noch und das noch bin ich in die Schaumbremsung hinein, es fühlt sich alles an wie Watte. Ich habe einen Arzttermin absolviert, mein erstes Buch bereits halb ausgelesen, bin in der Sonne gelegen, habe einen Spaziergang in den Ort gemacht, dort jedes Geschäft begutachtet, die drei Kaffeehäuser und die Kirche gesichtet und bin somit erstmals mit dem ersten Umschauen auch fertig.

19. September 2013
Die Kuh macht Muh und der Fuchs macht???

17. September 2013
Ich bin in letzter Zeit viel unterwegs gewesen, unter anderem mit zwei Billigairlines. Die eine wirbt – nicht besonders vertrauenserweckend wie ich meine – mit dem Slogan „I believe I can fly“. Die andere wiederum hat das Lied „Upside down“ auf Dauerschleife vor dem Abflug, hat dann aber doch davon Abstand genommen, das Flugzeug überzudrehen.

16. September 2013
Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich nicht gerne mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahre? Auf einer langen Fahrt heute habe ich – unfreiwillig, da einfach zu nahe – dem wohl langweiligsten Gespräch des Jahrhunderts gelauscht. Zwei Verkäufer, die scheint in derselben Boutique am Flughafen arbeiten, haben sich über das ihrer Meinung nach hässlichste braune Kleid aller Zeiten unterhalten, das sie in die Auslage hängen mussten und per Order des Boutiquenbesitzers nicht verkaufen dürfen (!). Insofern besteht die Krise zusammengefasst nun darin, dass beide mit dem Anblick des hässlichen braunen Kleides auf Dauer konfrontiert sind. Weiters gibt es ein leeres Regal im Geschäft, dessen Sinn und tiefere Bedeutung weitere 15 Minuten in Anspruch genommen hat…

15. September 2013
Eben habe ich folgendes Zitat gelesen: “Wenn man tot ist, weiß man nicht, dass man tot ist, schwierig ist das alles nur für die anderen. Vergleichbar ist, wenn man dumm ist.”

10. – 12. September 2013
Brüssel. Ich war zu einer Buchpräsentation eingeladen. Einer der Festredner hat gesagt, er fände es mutig, gerade jetzt ein Buch zum nämlichen Thema zu veröffentlichen, allerdings nicht mutig im Sinne von Yes, Minister (i.e. halsbrecherisch). Im Yes, Minister-Sinn kann sich der Autor nur glücklich schätzen, dass niemand sein Werk als „originell“, „einfallsreich“ oder gar „neuartig“ bezeichnet hat.

9. September 2013
Habe mir anscheinend ein paar sehr vorwitzige Darmbakterien aus Usbekistan mitgebracht und so stimmt der alte Spruch halt immer noch: Im Wein liegt die Wahrheit, im Bier die Freiheit und im Wasser die Bakterien.

8. September 2013
Retour aus Usbekistan paddle ich gedankenversunken mit einem SUP-Board über einen kleinen See.

6. auf 7. September 2013
Nur noch ein kurzer Stopover in Taschkent für eine Nacht und dann geht es retour ins Abendland. Die süßen Melonen werden mir fehlen, die Taptschans, diese Sitzbetten, an denen man essen, liegen und auch sonst in allen Lebenslagen ausharren kann, das Türkis und Blau und Grün der Fliesen.

6. September 2013
Der Reiseleiter sorgt kurz vor der Abreise noch einmal für Heiterkeit, indem er ein Plastiksackerl mit zwei gebrauchten Damenunterhosen schwenkt und nach der Besitzerin fahndet. Der Busfahrer spielt auf einmal alle Farben von rosa bis dunkelrot und bekennt sich mit einer es-möge-sich-ein-Loch-im-Boden-auftun-und-mich-verschlucken-Geste zum Plastiksackerl und dessen Inhalt.

5. September 2013
Der große Stromausfall in Samarkand hat nun 26h gedauert. In der Zwischenzeit waren wir unterwegs zu einem Museum, vor dem wir uns mit einem Archäologen treffen wollten, den wir ein paar Tage zuvor in Buchara kennengelernt hatten. Erst waren wir mit einem telefonierenden Taxifahrer unterwegs, der grundsätzlich bei Rot über die Kreuzungen und dann beharrlich in die unserem Ziel entgegengesetzte Richtung gefahren ist. Nachdem wir dann geschlossen an einer Kreuzung einfach aus- und in ein Privattaxi umgestiegen sind, das uns partout zu einer anderen Sehenswürdigkeit und nicht zum unserem angepeilten Museum fahren wollte, sind wir dann doch noch kurz nach dem vereinbarten Zeitpunkt dort gewesen. Wir haben uns auf eine Bank vor dem Museum niedergelassen und dem Museumspersonal erklärt, dass wir nur mit einem hochdekorierten Archäologen, der nun demnächst kommen würde, in die Ausstellung wollen. Eine Dreiviertelstunde später waren wir – immer noch wie die vier Grazien im Schatten vor dem Museum sitzend – dann doch etwas kleinlauter und sind durch das stromlose und finstere Museum. Später hat sich dann herausgestellt, dass der Archäologe (irgendwie passenderweise) in ein Loch gefallen ist, sich den Fuß gebrochen hat und uns krankenhausaufenthaltsbedingt hat versetzen müssen.

4. September 2013
Samarkand – eine der ältesten Städte der Welt und allein der Klang dieses Wortes lässt einen schon schwelgen. Samarkand ist wie Buchara eine Ansammlung historischer Gebäude inmitten einer recht modernen, weitläufigen Stadt. Und auch hier ist die Architektur wieder ganz anders als noch in Buchara und Chiwa. Der Registanplatz ist monumental, mit Moschen und Medresen und weiter draußen, in der Nähe der ursprünglichen Stadt Samarkand, kann man Überreste des riesigen Sextanten sehen, mit dem Ulugh Beg anstelle eines Teleskops den Sternenhimmel vermessen und Sterne katalogisiert hat.
In einem der vielen Souvenirläden sticht mir ein altes, riesiges türkises Fliesenornament ins Auge. Es steht zum Verkauf, seine Herkunft wirkt zweifelhaft, es ist wunderschön. Die Regeln in Usbekistan sind streng und natürlich darf nichts Antikes ausgeführt werden. Ich erkundige mich trotzdem nach dem Preis. Der Händler wittert Geschäft und meint, ganz die Flexibilität selbst, wenn mir das Ding zu schwer wäre, würde er auch gerne einen Teil davon abschneiden und mir ein kleineres Fragment davon verkaufen. Vor meinem geistigen Auge sehe ich den Mann mit der zarten Fliese und einer Flex vor mir…

3. September 2013
Von der Wüste aus sind wir in ein Dorf gefahren, nach Sentab und verbringen einen Tag in einem sogenannten „Home Stay“. Erst hat das Dorf wie ein paar Häuser in einer kargen, steinigen Gegend gewirkt, aber siehe da, hinter den hohen Mauern tut sich eine Oase auf. Ein riesiger Garten voller Walnussbäume, ein steinernes Pool, eine Mischung aus Teich und Schwimmbad, ein Gebäude daneben für die Siesta. Dort liegt ein Teppich im Bucharamuster aus und samtbezogene Matten und Kissen, um sich feudal niederzulassen.
Am Vormittag ist aus der Reisegesellschaft auf einmal eine Brigade Ehrengäste bei einer Hochzeit geworden. Man feiert in dem Dorf die Hochzeiten von 9h morgens, gegen 13h ist das Fest dann aber auch wieder vorbei. Als wir kurz nach 11h dazustoßen, liegen unter dem uns zugewiesenen Tisch schon fünf leere Vodkaflaschen. Ein beflissener Hochzeitsgast im knallgrünen T-Shirt bemüht sich um zwei Damen aus unserer Runde. Ich nehme all das nur im Augenwinkel wahr und bemerke auf einmal, wie etwas Grünes aus dem Augenwinkel kippt. Der Beflissene sinkt langsam mit seinem Stuhl nach hinten, sinkt selbst dabei vom Stuhl und fällt ein paar Meter den Hügel hinunter, an dessen Kuppe unser Tisch steht. Er rappelt sich aber gleich wieder auf und prostet uns zu, als sei nichts geschehen.
Am Nachmittag geht es zu einer Wanderung, vorbei am Grab der Frau, die den Teig im 16. Jahrhundert nach Sentab gebracht hat. Erst seit damals gibt es Brot und ähnliches im Dorf.

2. September 2013
Von Buchara aus geht es in die Wüste und dort in ein Jurtencamp. Mir ist etwas mulmig, anscheinend ist der allgegenwärtige Durchfall. Die Nacht in der Wüste ist einfach atemberaubend! Ich habe noch nie so viele Sterne gesehen, nicht einmal in der Bay of Islands in Neuseeland. Die Milchstraße war nicht nur grandios sichtbar, sondern auch zum Greifen nahe. Manch Mitreisende haben sogar Sternschnuppen gesehen, ich leider nicht.

1. September 2013
Immer noch Buchara. Die Kuppeln und türkisen Fliesen sind einfach atemberaubend. Und wo Chiwa so gewirkt hat, als wäre es ein Freilichtmuseum mit der Stimmung von Pompei kurz vor dem Vulkanausbruch, einer Phantasie aus eintausend und zwei Nächten, wo man Scheherezade an jeder Ecke vermutet hätte und in der Stille einen Steinmeißler, da ist Buchara eher eine Mischung aus Alt und Neu.

31. August 2013

In Buchara gibt es einen Vergnügungspark, der beinahe museal anmutet. Am Eingang werden kleine 1-2 Jahre alte Kinder in kleine Autos gesetzt und dann per Fernsteuerung (!) über den großen, asphaltierten Platz gelenkt. Die Eltern bewegen sich dabei nicht vom Fleck. Das Riesenrad bewegt sich gemächlich und wirkt alles andere als vertrauenserweckend. Wie schon in Chiwa sind auch hier die allermeisten Gebäude perfekt renoviert. Nur zwei Medresen am Rande der Altstadt sind noch etwas baufällig und in einer kann man durch die zerfallenen Zimmerchen und über abenteuerliche enge Wendeltreppen bis aufs Dach hinaufsteigen.

30. August 2013

Weiterfahrt von Chiwa nach Buchara. Die Melone wird zur allgemeinen Erheiterung angeschnitten und ist zur allseitigen Verwunderung nicht nur eine Zuckermelone sondern auch die allersüßeste Melone aller Zeiten, geschmacklich die beste Melone die alle jeh gegessen haben und – am überraschendsten – reicht aus, damit 10 Leute probieren können.

29. August 2013

Der Markt außerhalb der inneren Stadtmauer von Chiwa ist schon fast am Zusperren, als wir ihn besuchen. Am Eingang finden sich die Schwarzgeldhändler ein, die taschenweise Bargeld mit sich führen (100 Euro werden dort in 340.000 Sum gewechselt) und ein eigener, recht weitläufiger Teil ist den Melonenhändlern vorbehalten. Wir bekommen – aus nicht näher ersichtlichem Grund – die allerkleinste Wassermelone aller Zeiten geschenkt. Neben dieser Melone ist ein Straußenei im Größenvergleich riesig. Man mag sich gar nicht mehr unters Volk mischen mit dieser kleinen Melone, eigentlich muss man sich damit Genieren. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass schon in der Antike die usbekischen Melonen weit über die Grenzen bekannt waren und man teilweise 1:1 eine Melone gegen einen Sklaven gehandelt hat. Für unsere Minimelone würden wir nicht einmal einen kleinen Sklaven bekommen, ja nicht einmal einen Minisklaven als Minijobber auf Timesharingbasis. Die anderen Obsthändler lächeln uns milde zu. In der 1000 Jahre alten Moschee fragt mich jemand, was wir dafür wohl bezahlt hätten, ich sage, die Melone wäre „free“ also kostenlos gewesen, die Dame versteht „three“ und erleidet einen massiven Schock, dass wir 3.000 Sum für eine so mickrige Melone bezahlt hätten.

28. August 2013

Flug nach Urgentsch (der Pilot hat das Fenster offen und nimmt zur allgemeinen Erheiterung noch einen Schluck aus einer Vodkaflasche), Fahrt nach Chiwa, Besichtigung der Wüstenfestung Ayaz-Kala. Nach dem Abendessen in Chiwa stellen wir fest, dass es weder auf dem Hotelzimmer noch in der Hotelbar Wasser gibt. Wir wandern zurück an die Hauptstraße, es gibt kein Geschäft, kein offenes Lokal. Jemand bedeutet mir, an eine Türe zu klopfen. Dort steht nur jemand in der Unterhose und wäscht sich mit etwa zwei Litern Wasser in einem kleinen Behälter vor sich. Es war die falsche Türe und um die Ecke öffnet sich dann der Hintereingang des Restaurants, von wo die etwas verdutzte Kellnerin sagt, sie könne nicht so einfach Wasser verkaufen, sie müsse schon erst den Vater und Eigentümer des Restaurants fragen. Sie kommt also aus dem sehr geräumigen Haus, geht mit uns durch den Garten und klopft nein, wackelt an der Jurte, die dort steht und anscheinend dem Vater vorbehalten ist. Eine halbe Stunde zuvor ist mir ebendiese Jurte auch schon aufgefallen, allerdings ob der Fernsehantenne und dem laufenden Fernseher drinnen. Mittlerweile schnarcht der ehemalige Fernseher natürlich und so wird aus dem Wasser leider nichts mehr.

27. August 2013

Taschkent ist so ganz anders, als ich mir das vorgestellt habe. Weitläufig, sehr, sehr gepflegt, ex-sozialistische Palastarchitektur, überbordende Parkanlagen, riesige repräsentative Monumentalbauten, Tore, Springbrunnenanlagen, mächtige Skulpturen, prächtige Blumenrabatte. Der Chorsu-Markt war auch sehr interessant, fliegende Händler haben dort ihre Waren auf alten Kinderwägen platziert, Äpfel sind aus Japan importiert und zeigen absichtlich eingewachsene Symbole, Saschlikspieße werden an jeder Ecke gebraten und dann gibt es natürlich auch überall Tee.

26. August 2013

Weiterreise nach Usbekistan. Am Gate kommt ein junger Mann auf uns zu und steigt grußlos mit den Worten „… na dann hoffen wir einmal, dass die islamische Welt nicht in den nächsten 14 Tagen untergeht. Sie sind doch auch unterwegs nach Usbekistan?“ ins Gespräch ein. No na, am Gate. Kaum aus München weg wieder ein Verrückter denke ich mir, das kann ja heiter werden. Ich schaue ihn etwas mitleidig an. Erst dann fällt mein Blick auf das Buch meiner Reisebegleitung, Hamed Abdel-Samad: Der Untergang der islamischen Welt.

25. August 2013

Ausflug nach Jürmala, ein Bad an der lettischen Ostseeküste. Was auffällt, sind viele dicke Vögel, manche außerordentlich zerrupft, andere nur schräg. Manche telefonieren im Wasser, andere ziehen erst auf den letzten Metern im dann doch nicht mehr so harten Sand hochhackigen Schuhe mit den Bleistiftabsätzen aus, um sie dann in de Kamera der Begleitung zu halten. Ob der Fokus auf den Schuhen oder dem jeweiligen platinblond umrahmten Gesicht liegt, ist oft schwer auszumachen. Am Strand sind Hunde und Rauchen verboten. Ansonsten ist die Küste weitläufig, eher unspektakulär und unterscheidet sich von Jürmala vor zehn Jahren vor allem durch die Abwesenheit des Nachsaisongefühls und der erklecklichen Anzahl von neuen, beeindruckenden Gebäuden, die die sozialistischen Ferienheime abgelöst haben. Aber immer noch gibt es die Bernsteinhändler und ihre Stände auf der Hauptstraße von Maiori. Und dann ist da natürlich dieses besondere Licht, alles ist klar, die fernsten Dinge sind zum Angreifen nahe, schon kurz nach Mittag gibt es lange Schatten und Spiegelungen wie sonst nur zu Sonnenuntergangszeiten.

24. August 2013

Ich sitze auf einer Terrasse in einem sehr netten Lokal in Riga und starre auf ein Goldfischglas. Ist es wirklich so, dass der Goldfisch auf halbem Weg durchs Glas bereits vergessen hat, dass er die ewig gleichen Runden zieht? Wahrscheinlich scheint es. Und das nicht nur bei Goldfischen. Solche Menschen kenne ich auch, die nach einer halben Runde schon vergessen haben, wo sie gestartet sind. Meist sind die aber weniger hübsch anzusehen als Goldfische.

23. August 2013 Urlaub!

Heute bin ich nach Riga geflogen, wo ich zuletzt vor 10 Jahren war. Es hat sich einiges verändert. Damals hat es kaum Restaurants gegeben und jetzt ist das eine vibrierende und dennoch unprätentiöse Stadt, an jeder Ecke eine Bar, ein Restaurant, überall Livemusik. Musik scheint hier überhaupt eine besondere Bedeutung zu haben. Ich habe das damals nicht mitbekommen, aber es hat eine singende Revolution im Baltikum gegeben. Ein Lokal, das ich gerne gesehen hätte, hat leider schon wieder geschlossen, es hat Ginger&Fred geheißen und war der Musik der 30-er Jahre gewidmet. Überall gibt es Blumen zu kaufen, sogar noch um Mitternacht haben noch Stände offen, einer bietet perfektere, schönere, größere Rosen, Sonnenblumen und Dahlien an als der andere. Der berühmte Markt mit den fünf riesigen, flugzeughangarähnlichen Markthallen ist noch so, wie ich ihn in Erinnerung hatte. In einer Halle gibt es Fleisch, in einer Fisch, in der nächsten Obst und Gemüse, dann Brot und schließlich Käse und Milch. Vor allem die Milchhalle hat es mir angetan; Rahm wird dort noch in Emailgefäßen wie zu Großmutters Zeiten angeboten. Und es gibt auch noch die alten Frauen, die Plastiksackerln verkaufen. http://de.wikipedia.org/wiki/Singende_Revolution

19. August 2013

Gestern bin ich endlich dazugekommen, DIE neue Sportart auszuprobieren und es war einfach großartig! Sie heißt Stand-Up Paddling. Heute habe ich einem Freund davon erzählt, der wiederum eine Familie kennt, die just an dem See ein Seegrundstück besessen hat, an dem ich das Stehendpaddeln ausprobiert habe. Der Großvater war allerdings Bauer und hat seinerzeit beschlossen, das Seegrundstück gegen ein anderes, höhergelegenes zu tauschen. Der Grud dafür war, dass er seine Kühe nicht regelmäßig aus dem Wasser ziehen wollte. Die Familie bedauert das heute noch, was ich sehr gut nachvollziehen kann. Die Preise dort steigen bestöndig und heute göbe es wohl einen von einem Butler servierte Cocktails dort statt versunkener Kühe… Aber andererseits mag ich das Bild des Kühe-vor-dem-Ertrinken-Rettens. Heute bröchte man nur ein paar Standup Paddling (SUP) Boards für die Kühe. Stellt man eine Kuh auf ein SUP, würde sie mehr oder weniger wie Jesus auf dem Wasser gehen. Oder eben wie ein moderner Jesus mit Spazierstock, vulgo Paddel.

14. August 2013

Hoffnungsvoll reisen ist besser als ankommen – Robert Louis Stevenson

13. August 2013

Ich mag ja zu einer gewissen Melancholie neigen was die Vergänglichkeit der Dinge betrifft, aber heute habe ich beinahe meinen Augen nicht getraut. Der Kulturstrand an der Corneliusbrücke unweit meiner Wohnung ist gerade abgerissen worden. Erst vergangenen Montag war ich (erstmals) dort und habe mich seit über einem Jahr – ebenfalls erstmals – wieder wie ich selbst gefühlt.

12. August 2013

Die Webseite meiner Freundin Margit Kuchler-D’Aiello hier!

10-11 August 2013

Two different experiences entirely: being in a photography workshop one day and in a canoe paddling down the Isar river the other day.

9. August 2013

Immer wieder stellen wir fest, dass anderen Menschen sich nicht an das Drehbuch halten, das wir für sie geschrieben haben. – Frank Berzbach

8. August 2013

Josef Hader zum Thema „komisch tragisch : tragisch komisch“ an der Uni Graz.

7. August 2013

Ich habe Marillenmarmelade gekocht und die Gesellschaft dabei vermisst.

6. August 2013

Es hat sicher 35 Grad draußen, ich sitze im Büro und bin vermummt. Es zieht kalt von oben und unten. Ich trage einen, heute zwei Pullover, eine fleecegefütterte Softshelljacke und ein Halstuch, heute als Kopftuch. Ich habe Angst, an der Tastatur festzufrieren. Die meisten lachen, verstehen nicht, wie man die Klimaanlage nicht gut finden kann, manche sagen, ich würde ob der Kopfbedeckung wie eine Nomadin wirken.

5. August 2013

Fast wie im richtigen Leben – einfach auf den roten Knopf drücken und das Drama steigern!

4. August 2013 Vor kurzem habe ich mit einem Freund über zweite Vornamen gesprochen. Leider habe ich ja weder einen zweiten, noch einen dritten Vornamen, hätte aber irgendwie gerne einen, zumindest einen. Im Scherz (oder aus Mitleid?) habe ich dann den zweiten Vornamen besagten Freundes zur Mitverwendung angeboten bekommen. John, was mich zu MJ (gesprochen dann wohl Em-Tschai) machen würde. MJ Brandl, oder, wie immer, wenn es ums Verdrehen meines Namens geht, vorzugsweise natürlich MJ Brando.

3. August 2013

Was für „aufbauende“ Worte man doch manchmal im Kollegenkreis in den E-Mailadressteilen liest: Wiederum habe ich unter der Sonne beobachtet: Nicht den Schnellen gehört im Wettlauf der Sieg, / nicht den Tapferen der Sieg im Kampf, / auch nicht den Gebildeten die Nahrung, / auch nicht den Klugen der Reichtum, / auch nicht den Könnern der Beifall, / sondern jeden treffen Zufall und Zeit. – Kohelet 9, 11. Erhaltener Kommentar: Jetzt zitierst Du sogar schon die Bibel – und dann noch schwere, unbekannnnnte Stellen aus dem Alten Testament. – Kompliment! Da musste sogar unser „Katechet im Nebenamt“ ein bisschen nachblättern, war aber sehr interessant und dann stand noch ein Wort drin, wie für Dich gemacht: „Lieber ein lebendiger Hund als ein toter Löwe“… – oder wär’s Dir andersrum doch lieber? Antwort: Kohelet 9, 4: 3Für jeden Lebenden gibt es noch Zuversicht. Denn: Ein lebender Hund ist besser als ein toter Löwe.“ Na ja, wenn ich es mir aussuchen könnt würde ich an den Hunden nicht länger festhalten…

1. August 2013

PA Charlottes wöchentliche Modekolumne: Meine Lieblingssommerdrink dieses Jahr ist Gin & Tonic mit deutschem Monkey 47 Gin, Gurkenstreifen und einem Hauch Pfeffer. Das hat mich dann aber doch auch nachdenklich gestimmt. Passen Getränke und Mode zusammen? Ein Gin&Tonic oder sogar ein Wodka-Martini impliziert eine gewisse Förmlichkeit und daher eher ein Businesskostüm mit entsprechenden Schuhen. Demgegenüber stehen ein Gin Fizz oder ein Pimms eher in einer Linie mit einem leichten, fließenden Sommerkleid, vielleicht aus Chiffon oder Seide, kombiniert mit Keilabsätzen. Der trendige Moet & Chandon Ice mit Orangenschalen schreit direkt nach einem weißen fließenden Kleid mit orangen Schuhen und entsprechender Handtasche und natürlich einer großen schwarzen Sonnenbrille. Beim Lesen Cosmopolitan Magazins muss man natürlich den entsprechenden Cocktail (Wodka, Triple Sec und Cranberry & Limettensaft) trinken. Aber was passt zu einem Tequila Sunrise oder einem Manhattan? Oder umgekehrt zu einem Mini-Rock? Die Gedanken der Leser sind hier natürlich willkommen! Und was ist der beste C-Level-Power Drink für Frauen, wenn man davon ausgeht, dass es für Männer Whisky ist? Meine Präferenz ist ja an sich ganzjährig Cointreau mit Eis, aber ich spreche hier natürlich als PA!

25. Juli 2013

PA Charlottes wöchentliche Modekolumne: Ich liebe es, einkaufen zu gehen! Das muss ein sehr weibliches Gen sein! Und ich muss sagn, dass ich sowohl die High-Street, als auch die Designer Outlet-Shoppingerfahrung mag, allerdings aus unterschiedlichen Gründen. In einer Großstadt etwa zu Dior zu gehen ist fast eine religiöse Erfahrung: Eine Welle der Hingabe überkommt mich und nach vielen Stunden stehe ich da mit einem ziemlich unpraktischen Kleid, meist nicht unbedingt dazu passenden Schuhen und ohne eine Pfennig in der Tasche. Ein Designer-Outlet ist da eher die kalte, atheistischen Logik: es gibt hier viel und oft sehr günstige Kleidung, und man entwickelt eine Strategie, so viel wie möglich (oft etwa mehrere Röcke die sich dann auch noch ähnlen…) so schnell wie möglich kaufen und dann schnell wieder nach Hause zu fahren!

24. Juli 2013

Abgeschiedenheit und Privatssphäre in der Öffentlichkeit gibt es nicht. Kurze Mittagspause im Park. Hund eins erschreckt mich zu Tode und begegnet mir definitiv nicht auf Augenhöhe sondern wie üblich weit darüber (ich liege lesend, der Hund beugt sich über mich und schaut gefährlich). Hund Nummer zwei hinkt auf mich zu – mittlerweile sitze ich und kann mich nicht mehr 100%-ig auf meine Lektüre konzentrieren. Hund Nummer zwei ist semmelfarben, oder bessergesagt hat die Farbe von in Milch eingeweichten Semmeln, hinkt, hat diverse eitrige Stellen an den Gelenken und versucht mit einem lederhäutigen Alten Schritt zu halten. Der Lederhäutige steckt in einem etwas abgetragenen dunkelgrauen Slip und will mein Handy. Ich deute auf den Hund. Er sagt, der tue nichts, ich solle ihm mein Handy leihen, er müsse wegen einer Wohnungszeitungsannonce wo anrufen. Es steht Hund gegen Handy. Gott, bin ich leicht zu bestechen. Dem Hund wurde ein Platz im Respektsabstand angewiesen. Ob diese Wohnung einen Balkon hätte?

21. Juli 2013

Ich brauche einen Balkon. Warum? In aller Kürze: wegen Hunden, Exhibitionisten und sonstigen Verrückten. Wo soll ich anfangen? Es ist Sommer und wirklich heiß. Ohne Balkon ist man gezwungen, nach draußen zu gehen. Und egal, wohin man sich begibt, Hunde sind nie weit. München scheint ein Paradies für Hunde zu sein und Leinen sind definitiv nicht en vogue. Nachdem ich nach und nach fünf Hunde von meiner Decke verscheucht habe, nähert sich ein Italiener und fragt, ob er sich auch auf dieser Wiese sonnen könne. Etwas verdutzt nicke ich. Zwei Minuten später steht er wiedr vor mir und fragt, ob er hier nackt baden dürfe. Das scheint so eine Münchner Sache zu sein, überall trifft man auf Nacktbadende, an der Isar, in den Parks. Also sagte ich, ich wüßte es nicht genau, würde aber denken, es wäre nicht verboten. Der Italiener zieht sich also aus und steht zwei Minuten später wieder vor mir, drückt mir eine Kamera in die Hand und bittet mich, ihn zu fotografieren. Es gibt keine Privatsphäre im öffentlichen Raum… Ein wenig später sitze ich lesend auf einer Bank. Auf der Bank neben mir spricht jemand sehr laut in sein Telefon. Erst als ich laut und wüst beschimpft werde bemerkte ich, dass hier gar kein Telefon im Spiel war. Ich brauche einen Balkon. Dringend!

19. Juli 2013

PA Charlottes wöchentliche Modekolumne: Es ist viel zu heiß. Aber der Modekalender wartet nicht! Die Herbst- und Winterkollektionen kommen mit Siebenmeilenstiefeln auf uns zu. Würfelmuster und florale Motive auf Mänteln scheinen wieder da zu sein, zusammen mit klobigen Schuhen. Handschuhe feiern eine willkommene Rückkehr. Es sieht fast so aus, als wäre meine Garderobe von 1998 wieder ‚en vogue‘!

17. Juli 2013

Der neueste Trend was Kindergartenausflüge in München betriftt scheint zu sein, die Kindergartenkinder in orange oder gelbe Warnwesten zu stecken. Und so finden sich in der oft schon mogentlichen Hitze von bis zu 5 Erwachsenen begleitete kleine und mittlere Grüppchen, die aussehen, als wären sie Nachwuchskräfte der örtlichen Straßenmeisterei.

11. Juli 2013

Oberfläche ist eine Illusion, aber auch Tiefe. David Hockney

10. Juli 2013

Zurück aus Italien stehe ich in der Firmengarage und habe keinen Ausweis mit, um ins Gebäude zu kommen. Ich schließe mich einem Kollegen an, murmle entschuldigend, dass ich keinen Ausweis hätte. Er schaut mich zweifelnd an und fragt: Heißen Sie zufällig Snowden? Ich antworte, das sei so geheim, dass ich die Frage leider nicht beantworten könne.

9. Juli 2013

Auf dem Weg zurück aus Italien pfeift es und das Auto tut kund, eine neue Scheinwerferlampe zu wollen. Anderthalb Stunden später war ich bestens über die Lebensgeschicte von Ossi, dem Tankwart, informiert, der in der Zwischenzeit blutende Stellen an den Händen und das Auto beinahe zerstört hatte. Er hat mir dann noch zwei Trümmer überreicht, die ihm beim Wiedereinbau als überflüssig erschiebnen und somit übrig geblieben sind. Bei der Werkstatt, zu der er mich geschickt hat, war ich natürlich auch der Meinung des Mechanikers, dass man solche Dinge nur dann anfangen sollte, wenn man sich wirklich auskennt. 50 Minuten später war dann die Birne und die Teile, die sie spannen und dort halten, wo sie sein soll, auch wieder eingebaut.

4. Juli 2013

Bemerkenswerte Zitate: Auch wenn man die besten Absichten unterstellt wäre es doch überraschend, wenn sie jetzt Dinge vorschlagen würden, gegen die sie noch vor einem Jahr vehement ausgesprochen haben.

3. Juli 2013

PA Charlottes wöchentliche Modekolunme: Escada enttäuscht nie – eine zeitlose Marke. Der Sportkollektion dieses Sommers zeigt kurze und lange fließende Kleider und zitronen-, pfirsich-, limetten- und rosafarbene Rüschenröcke: sehr hübsch und wunderbar geschnitten! Die Duftkollektion ergänzt die Kleider ganz wunderbar. Eine bessere Selbstdarstellung geht nicht. Dies verheißt auch Gutes für die Herbst-und Winterkollektion. Hoffentlich sind die Anzüge und Mäntel in dunkleren Farben gehalten, vielleicht dunkelgrau, purpurn oder in verbranntem orange. Und vielleicht ist diese Kollektion dann enger und strenger geschnitten und hat Saumschlitze an den Seiten. Und dann wünsche ich mir längere Schöße an den Jacken zurück, eine Art Fischschwanzallegorie, was auch ideal zum Parfum Marine Groove passen würde! Meinem eigenen Outfit würde ich dann noch Netzstrümpfe und meergrünen Nagellack hinzufügen.

26. Juni – 2. Juli 2013

Ich war irgendwie sehr viel unterwegs in letzter Zeit, Brüssel, Bruck, Berlin, natürlich München und bald Italien!

23. Juni 2013

„Ich glaube dass die Potentiale der Volksverblödung grenzenlos sind.“ Bernhard Heinzlmaier, Jugendkulturforscher

21. Juni 2013

PA Charlottes wöchentliche Modekolumne: Pünktlichkeit. Wichtige Aufgaben zu spät zu erledigen kann schwerwiegende Folgen haben, vor allem wenn man es mit einer anspruchsvollen Chefin zu tun hat. Und was ist die Antwort? Investieren Sie in eine gute zuverlässige Uhr! Achten Sie darauf, ein Modell zu wählen, das elegant (wie etwa eine Schweizer Rado) und gleichzeitig zeitlosen ist. Eine Uhr, die zu den meisten Outfits passt. Aber Vorsicht! Die Zeit kann wie im Fluge vergehen, während Sie ihre schöne Uhr bewunderen und die anspruchsvollen Aufgaben stapeln sich währenddessen. Es ist eigentlich schade, dass uns Einsteins Relativitätstheorie so wenig dabei helfen konnte, die Zeit im Büro auszudehnen. Ich muss zugeben, dass das Raum-Zeit-Kontinuum für mich ein Buch mit sieben Siegeln geblieben ist, aber meine Uhr demonstriert die Relativitätstheorie Tag für Tag: Die Zeit vergeht deutlich langsamer, wenn ich Dinge sortieren oder Korrespondenz zu erledigen habe, als wenn ich vor mich hindöse oder die italienische Vogue lese. Und was sage ich Ihnen, mein Jahresurlaub scheint regelmäßig mit Lichtgeschwindigkeit in einem schwarzen Loch zu verschwinden! Erhaltener Kommentar: Was würde PA Charlotte zu diesem Modeaccessoir sagen? Ich habe mir schon gedacht, dass PA Charlotte das nicht gerade auf die leichte Schulter nehmen würde, aber offensichtlich ist sie schier entsetzt. Sie schreibt, man solle diese Art Strümpfe im Großen verbrennen. 18. Juni 2013 „Zu viel der täglichen Arbeit besteht darin, irrelevante Informationen über unbedeutende Themen an desinteressierte Menschen zu verteilen.“ – Zitiert nach Yes, Minister.

17. Juni 2013

Ich habe mein Fahrrad auf einem für Motorräder vorgesehenen Parkplatz abgestellt und prompt einen Strafzettel bekommen, der mich auffordert zur Kenntnis zu nehmen, dass „ich kein Motorrad sei“!

14. Juni 2013

Aus meiner Serie von Besprechungszitaten: Es gibt Vor-und Nachteile, wobei aber in beiden Fällen große Unsicherheiten bestehen bleiben. Ein ebenfalls bemerkenswertes Zitat: Unter Druck ist Untätigkeit wesentlich wahrscheinlicher als jegliche Aktivität.

12. Juni 2013

Es ist immer wieder bemerkenswert, wenn man Menschen sagen hört, dass das, was sie eben zum Ausdruck bringen, ihre gegenwärtige, keinesfalls aber ihre endgültige Position sei.

9. Juni 2013

Viel öfter als man denkt sind Menschen genau so, wie sie zu sein scheinen. – Malcolm Forbes.

8. Juni 2013

PA Charlottes wöchentliche Modekolumne: Sollte das Trägerkleid ein wohlverdientes Comeback feiern? Ursprünglich war es einfärbig, es war praktisch und wurde oft von Lehrern, Sekretärinnen oder Verkäuferinnen getragen. Aber hellere Farben, kürzere Längen oder aber ganz lange Rocksäume, kombiniert mit einer schönen Schluppenbluse könnten es in einen neuen, moderneren Kontext setzen. Warum beschäftigen sich unsere brillanten jungen Designer nicht damit? Vielleicht hängt zu viel Nostalgie und schöne Erinnerungen an diesem Kleidungsstück. Meine eigenen Erfahrungen mit einem Trägerkleid der alten Sorte waren eher durchwachsen, die Kollegen haben mich ausgelachtund gefragt,ob ich mich am Weg in den Kindegarten verlaufen hätte. Und dann die eigenartigen Aufzugsmädcehn in japanischen Kaufhäusern mit ihren schrillen Stimmen und kurzen rosa Trägerkleidern und wahnwitzig kleinen Hütchen…

7. Juni 2013

Manchmal denke ich, wahrer Luxus ist etwas sehr Einfaches, nämlich, die Muße zu haben, sich nur einer einzigen Sache widmen zu können anstatt zwei Telefonkonferenzen parallel zu führen und daneben noch 10 E-Mails und 1000 andere Dinge gleichzeitig zu machen.

6. Juni 2013

Am 29. Mai 2013 wurde das deutsche Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz aufgehoben und somit verschwindet vermutlich eines der längsten deutschen Wörter aus dem Sprachgebrauch.

5. Juni 2013

So schön können die Einzelteile von Gebrauchsgegenständen sein. Man fragt sich wirklich, ob das Aristoteles mit seiner Ansicht, das Ganze sei mehr als die Summe seiner Teile Recht gehabt hat. Unter Umständen hätte er diese Aussage ein wenig abgeschwächt, wenn er diese Bilder gesehen hätte. 31. Mai 2013 „Bitte schicken Sie mir keinen Text, nur Stichpunkte!“ Nichts einfacher als das: • • •

28. Mai 2013

Was ist nur aus dieser Welt geworden? Folgendes wird derzeit als große Idee ausgegeben: “Versuchen Sie, täglich mindestens einen Tweet zu re-tweeten.“ Und – als weitere Aufforderung zum produktiven Handeln: „Sie können wichtige hausinterne Nachrichten auch vielfach wiederholen, etwa zu verschiedenen Tageszeiten!“

27. Mai 2013

PA Charlottes wöchentliche Modekolumne: Es ist an der Zeit, ein Vorhersage zum Thema Mode zu treffen! Genau wie in Wirtschaft und Kultur wird man auch in der Mode in den Osten schauen. Nehmen Sie beispielsweise nur den körperbetonten, in bunter Seide gehaltenen chinesischen Cheongsam oder Qipao, bekannt geworden durch die Shanghaier Schauspielerin Suzy Wong in den 1950er Jahren. Sie können ihn im Büro knielang und in schlichteren Farben tragen und abends dann knöchellang und in schillernden Farben. Und: Er schmeichelt jeder Figur. Probieren Sie es einfach aus!

26. Mai 2013

Von einem Artikel, den ich kürzlich online gelesen habe: “Fünf Frösche sitzen auf einem Holzklotz. Vier beschließen, hinunterzuspringen. Wie viele bleiben übrig? Fünf, weil entscheiden etwas anderes ist als tun.“

25. Mai 2013

Sprachkürze gibt Denkweite. – Spruch auf einem Kugelschreiber.

24. Mai 2013

Nach zwei Tagen in Leipzig habe ich das Gefühl, nicht genug Zeit gehabt zu haben, um die Industriedenkmäler und –ruinen im Viertel Plagwitz zu erkunden. Die Baumwollspinnerei war aber definitiv sehenswert!

23. Mai 2013

Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende – Demokrit. Zitiert nach einem Schriftzug auf dem Dachabschluss eines Gebäudes in Dresden.

22. Mai 2013

Nach guten drei Tagen in Dresden bin ich begeistert von dieser Stadt. Malerisch, anders, als andere Innenstädte mit den immergleichen Fußgängerzonen und den immergleichen Geschäften.

20. Mai 2013

Sind Sie auch die Hälfte des Tages mit Telefonkonferenzen mit Kollegen auf der ganzen Welt beschäftigt? Sofern Sie nicht selbst sprechen oder das Thema wirklich interessant ist, ist es natürlich sehr schwer, aufmerksam zu bleiben. Hier ist Multi-Tasking essentiell, etwas, worin Frauen gut sind. Ich werde natürlich weiterhin aufmerksam zuhören, aber in der Zwischenzeit ein paar Notizen und Briefings fertigmachen. Die neuesten Jimmy Choo und Christian Laboutin Schuhe sind es natürlich auch wert, ein wenig im Internet zu surfen, genauso wie die neuesten Röcke, die diese Jahr viele Volants und Falten haben und in sehr kräftigen Farben gehalten sind. Ich muss natürlich auch mit meinem Officefitnesstraining vorankommen, ein paar Sit-Ups und Beinübungen und zwischendurch ein paar Zielübungen in Richtung Mülleimmer. Ich kann mir sogar einen Kaffee machen, denn die Maschine ist gleich in der nähe, und natürlich manchmal meine Nägel machen, vor allem, wenn der Anruf in meine Mittagspause hineindauert…

19. Mai 2013

Zerstörung ist einfach, etwas Schaffen, vergleichsweise schwierig. Fragen Sie bloß eine beliebige große Gottheit. Aus: Ein Jahr voller Glück und ohne Kekse.

17. Mai 2013

Aus meiner Serie von Besprechungszitaten: Mein Englisch wird nicht besser wenn ich nachdenke. Oder singe. Oder: Drei ist was übrig bleibt, wenn Du mit Deinen Fingern zählst und zwei abschneidest. Und, diesmal ein Eigentor und ein guter Grund für Urlaub: Nein, ich habe keine neuen non-papers gesehen.

16. Mai 2013

Du wirst Ruhm und Glück erleben, relativ gesehen. Aus: Ein Jahr voller Glück und ohne Kekse.

10. Mai 2013

Schmuck ist sehr individuell. Geschmack und Stil variieren enorm und das gilt natürlich noch um ein vielfaches mehr als bei Kleidung, Schuhen und Frisuren. Schmuck kann natürlich auch sehr teuer sein, vor allem, wenn Sie versuchen, Ihre Ohrringe, Armbänder, Halsketten, Uhren, Ringe etc. tagtäglich mit Ihrem Outfit zu koordinieren versuchen. Einige Juweliere (siehe Beispiel eins und Beispiel zwei des brasilianischen Juweliers Amsterdam Sauer) bieten jedoch zarten und eleganten mehrfärbigen Schmuck zu relativ günstigen Preisen an. Diese Schmuckstücke passen zu jedem Outfit, von der glamourösen Abendgarderobe bis hin zu bunten Wochenend- und Strandoutfits. Ich persönlich mache aber dort halt, wo es ums Tragen solchen Schmucks im Büro geht: schwarze oder graue Businesskleidung, die entsprechenden Schuhe und weiße oder pastellfarbene Blusen kombiniere ich hier am liebsten mit Silberschmuck. Aber behalten Sie multifunktionale bunte Schmuckstücke im Auge. Sie werden großartig aussehen, ohne Ihren Geldbeutel groß zu belasten! Es sei denn, Sie sehr reich sind oder haben einen reichen Ehepartner. Wie man zu letzerem kommt, geht aber leider über das Thema dieser Kolumne hinaus!

6. Mai 2013

Reiseanleitung für London (und das ist kein Witz sondern entstammt einer Broschüre): Auf der Straße ein Taxi zu rufen ist recht einfach, wenn es Sie nicht stört, einem schwarzen Taxi mit beiden Armen zu winken.

5. Mai 2013

Blue-Ocean-Strategie: 1. Was kann man weglassen? ELIMINIEREN 2. Was kann man kürzen? REDUZIEREN 3. Was muss verstärkt werden? STEIGERUNG 4. Fehlt etwas, muss etwas hinzugefügt warden? KREIEREN

4. Mai 2013

Man erinnere sich an Peter Alexander

2. Mai 2013

PA Charlottes wöchentliche Modekolumne: Das Wetter war in letzter Zeit mehr als durchwachsen, warm und kalt, feucht und windig und all das oft am selben Tag. Es war ein Ding der Unmöglichkeit, den richtigen Mantel zu tragen. Daher ist es Zeit, den bescheidenen Trenchcoat hervorzukramen. Obwohl man ja sagen muss, dass sich die Dinge auch auf diesem Gebiet seit der Inspector Colombo Variation weiterentwickelt haben! Dieser Mantel hält trocken und ist sehr leicht. Es gibt auch neue Variationen in glänzenden Materialien wie etwa hier von Burberry, die wunderschön sind und fast zu jedem Outfit passen. Mir gefallen ja die weiteren, glockigen Mäntel besser mit einem schönen Gürtel und passenden Schuhen.

29 April 2013

Aus meiner Serie von Besprechungszitaten: Es ist nicht leicht, jemanden zu finden, der eloquent ist und etwas zu sagen hat.

27. April 2013

Noch einmal zu Schokolade und Hasen: Die Ureinwohner von Nicaragua haben seinerzeit mit Kakaobohnen bezahlt und auch die Spanier haben Kakaobohnen noch als Währung verwendet. Ein Hase etwa hat zehn Kakaobohnen gekostet, ein Sklave 100.

26. April 2013

Bevor sich ein Traum erfüllen kann, muss man ihn erst einmal träumen. – Ronald McNair

25. April 2013

PA Charlottes wöchentliche Modekolumne: Wie weit sollte man bei der Koordinierung des Outfits gehen? Die richtigen Schuhe zum richtigen Rock, ja. Die richtige Bluse zum richtigen Rock, ja. Handtasche, Ohrringe und Handschuhe in Farbe, Stil und Wirkung zu koordinieren mag akzeptabel sein, ist aber teuer. Aber auch andere Accessoires zu abzustimmen könnte einen Schritt zu weit gehen. Nur Gold- oder Silberschmuck zu tragen wenn sich jeweils entweder goldene oder silberne Reißverschlüsse an der Jacke befinden ist grenzwertig, könnte aber als noch nicht zu obsessiv durchgehen. Aber dass Ihr Partner etwa eine türkisfarbene Krawatte trägt, wenn Sie ein türkisfarbens Kleid anhaben, oder einen zu ihrer Bürokleidung passenden Nadelstreifanzug, geht meines Erachtens einen Schritt zu weit. Und den Partner zu den gleichen schönen blonden Strähnchen zu überreden wäre wohl etwas extrem! Wo könnte das alles enden? Das Klonen des eigenen Images könnte eines Tages zum Trend werden… Erhaltener Kommentar: Meine Krawatte passt jeden Tag zu ihrem Kleid! Erhaltener Kommentar: Erfahrungsbericht: Seit 35 Jahren tragen mein Mann und ich dasselbe Outfit

24. April 2013

Gestern war Welttag des Buches. Es ist immer wieder gut, durch Buchhandlungen zu schlendern. Besonders, wenn sie einem Auswahl geben, einen absolut auf nichts festlegen und daher auch nicht einschränken wollen. So werden unter anderem folgende Bücher nebeneinander feilgeboten: „Zellen fahren gerne Fahrrad“ und „Die Kunst des Stillsitzens“. 23. April 2013 Ich war bei „Dummy 2.0“ – einem Varietétheaterstück, einer Show, schwer zu beschreiben, was es eigentlich für ein Genre war. Eine Art Akrobatikshow, in der Schaufensterpuppen eine wensentliche Rolle spielen. Insgesamt einfach nur beeindruckend und sehr empfehlenswert!

21. April 2013

Ich glaube, es gibt einfach so Tage, an denen man zum Klang eines Radiosenders namens „Martini am Morgen“ aufwacht und dabei einen Schokoladenosterhasen enthauptet. Erhaltener Kommentar: Ich glaube, man kann einen Schokoladenosterhasen reinen Gewissens enthaupten. Ich war auch schon soweit.

20. April 2013

Aus der Serie der unbefriedigenden Dialoge: Beim Anblick einer sehr futuristisch wirkenden Bühne: A: Und was wird das? B: Das wird nichts mehr, das war schon.

19. April 2013

Ich bin hingerissen von den Fotoarbeiten von Sebastião Salgado. Er stellt seit einer guten Woche sein Werk „Genesis“ im Londoner National History Museum aus. Alle Bilder sind in schwarzweiß gehalten und monumental. Das Projekt hat ihn 8 Jahre lang rund um die Welt geführt, angefangen von den Galapagosinseln 2004, über Sibirien, der Antarktis, bis hin zu den Dschungeln, Wüsten und Bergen Asiens, Afrikas und Südamerikas. Er hat die unwirtlichsten und unberührten Gegenden dieser Erde besucht und in teilweise unwirklichen Portraits, Landschafts- und Tierbildern festgehalten. Genesis ist auch der Titel eines Bildbandes, der zeitgleich mit der Ausstellung erschienen ist. Es gibt eine auf 100 Stück limitierte Sonderedition, ein 48,8 x 70cm großes Buch samt Buchständer und einem von Salgdao signierten Abzug. Es kostet 7.500 Euro. Ich bin beinahe schwach geworden…

18. April 2013

Aus meiner Serie von Besprechungszitaten – und man wird sich gerne an mein Lieblingszitat erinnern: „Lassen Sie mich das um des Wiederholens willen wiederholen!“: „Die sind genauso wie ich, die bringen dem Unternehmen nicht besonders viel an Zusatznutzen“ und „Wenn man nicht soviel weiß kann man viel bessere Ergebnisse erzielen!“ 17. April 2013 Mit Photoshop kann man schon so einiges anstellen, grandiose diese Bilder hier, bei denen Sportbälle durch Katzen ersetzt wurden. Und, nachdem ich heute in London bin: Es gibt einen Live Blog für Thatchers Begräbnis. Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Kann man live tot sein oder aktiv begraben warden? Immerhin ist sie sicher eine schöne Leiche und hat dann noch eine private Verbrennung nach der öffentlichen Zeremonie vor sich. 16. April 2013 Fun Infographic fragt, also, möchten Sie ein professioneller Fotograf sein?

11. April 2013

PA Charlottes wöchentliche Modekolumne: Der Sommer kommt angeblich! Weiße Designer-Jeans sind essenziell für zwanglose Treffen oder Urlaubsreisen, aber ehrlichgesagt sollten sie nur getragen werden, wenn man groß ist und die entsprechede Silhouette hat. Ein Rock verzeiht natürlich viel mehr, aber man kann ja nicht immer Röcke tragen (auch wenn meine Chefin da anderer Meinung ist). Jeans sollten (a) vom Schnitt „Boot Cut“ sein, wobei nur die Spitzen der Schuhe (keinesfalls weiß!) hervorragen sollten, (b) mit einer starken Handtasche und einer bunten Bluse z.B. in lachsrosa oder hellblau und (c) einer lockeren Aufsteckfrisur kombiniert werden. Weiße Jeans werden leider furchtbar schnell schmutzig, daher sollte man keinesfalls mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein und während man sie trägt nie Dinge essen oder trinken, die unangenehm abfärben können. Am besten sollte man im Fall weißer Jeans überhaupt nicht essen, was wiederum auch das Silhouettenproblem positiv beeinflussen kann. Zum Thema Jeansröcke, muss ich sagen, dass ich nicht unbedingt ein Fan davon bin; nicht so klassisch wie andere Röcke und auf keinen Fall so lässig wie Jeanshosen. Am ehesten finden sie sich irgendwo dazwischen und daher muss ich wohl davon abraten. Erhaltener Kommentar: Ich möchte PA Charlotte in einem Jeansrock sehen… Erhaltener Kommentar: Ich muss sagen, ich lerne einiges über Mode und würde PA Charlotte gern in ihren schönsten Kleidern sehen. Ich bin nicht sicher, ob ich wissen möchte, was sie über meinen Kleiderschrank denken würde…

10. April 2013

Ist die folgende Aussage ein Ausdruck des neuen Pragmatismus oder eine Rückbesinnung auf das Wesentliche? „Erreichen Sie erst einmal das Wesentliche und kümmern Sie sich dann um das Außergewöhnliche“. Erhaltener Kommentar: Ich würde sagen, strebe nach dem Außergewöhnlichen und das Wesentliche wird sich von selbst ergeben…

9. April 2013

Bei verschiedenen Menschen ist Vorsicht geboten, vor allem bei jenen, die 15 Minuten über eher unverständliche Dinge sprechen, um dann an einem Punkt anzukommen, an dem sie etwas sagen wie: „ich glaube, was ich sagen will, ist“ oder „ich glaube, ich wollte eigentlich nur folgendes sagen“ und dann für weitere 15 Minuten und mehr wieder in einen Monolog zu verfallen.

7. April 2013

Endlich habe ich alle Bilder meiner Weltreise online stellen können!

6. April 2013

Ich liebe rot! Ich bin sehr loyal zu meinen Farben. Ich liebe violet! Elizabeth Taylor, 1932-2011 Erhaltener Kommentar: Lila, lavendel und violett sind meine Lieblingsfarben.

4. April 2013

Ein recht interessanter Ansatz im Economist bezüglich der Umgestaltung von Europa. Wenn sich Länder ihre Nachbarn aussuchen könnten, würde Europa vielleicht wirklich anders aussehen…

3. April 2013

PA Charlottes wöchentliche Modekolumne: Ich habe mich hoffnungslos in diesen Mantel und die entsprechenden Stiefel verliebt, auch wenn beides irgendwie an die böse Königin oder Hexe im Märchen erinnert! Beide Teile sind Sie von einem koreanischen Designer namens Sang Lie Bong. Irendwie „Gangnam Stil“, dann aber doch wieder eleganter als der zugegebenermaßen hypnotische und leicht enervierende Gesang und Tanz eines etwas rundlicher Mannes namens Psy, der noch dazu meist in einem lindgrünen Dinnerjacket und zweifarbigen Schuhen steckt! Schauen Sie sich nur den Saum des wunderschönen, maßgeschneiderten bodenlangen schwarzen Mantels an und dazu das rosa Futter – was für ein schöner Kontrast! Die resoluten Stiefel ergänzen das Outfit perfekt. Leider kann ich nicht Hals über Kopf nach Korea aufbrechen, um bei Sang Lie Bong einzukaufen, wie ungerecht! Wo ist meine gute Fee oder von mir aus auch die böse Königin wenn ich sie einmal brauche?

2. April 2013

Erneuter Büroumzug in ein Hot Desk-Großraumbüro. Man hat an sich keinen festen Platz mehr, sondern hat stunden- oder tageweise an einer grade unbesetzten Scholle zu kleben. Leider gibt es kein Parkleitsystem mit grünen Lämpchen ober unbesetzten Tischen. Auf jedem Tisch liegt eine rot Karte beidseitig beduckt mit „Please do not disturb!“ bzw. „Bitte nicht stören!“. Ein Piktogramm hilft denen, die kein Englisch oder Deutsch sprechen oder sehr schlecht sehen. Das ist das beste am neuen Konzept. Man kann sich wohl selbst die rote Karte zeigen, wenn man zu laut telefoniert oder sich sonst aufreibt und stört. Sie anderen vor die Nase zu halten wäre doch unhöflich. Ich suche also eine Scholle, meine Scholle, denn wo eine Regel, da auch eine Ausnahme, aber sie ist nicht leicht zu finden. Ich orientiere mich an zwei Weihnachtsmännern aus Schokolade, die mir beim Vorbeigehen den Rücken kehren und vor denen das Schild: Bitte nicht stören! aufgestellt ist. Daneben sind ein paar Ostereier. Was mache ich, wenn all das verschwindet, wo ist der rote Faden?

1. April 2013

Zum Glück hat mich heute niemand mit einem anonymen Anruf in den April geschickt… Der Schreck vom letzten Jahr sitzt mir noch in den Knochen.

31. März 2013

Broken Muses wünscht Frohe Ostern!

27. März 2013

Ist es wirklich so, dass es am Ende überhaupt keinen Unterschied macht, ob man sich für oder gegen etwas entscheidet? Wenn ich etwa als Morgenmuffel mich bewusst fürs Aufstehen und somit gegen das wiederholte Betätigen der Schlummertatste entscheide? Oder gibt es doch einen Unterschied, etwa wenn man eine zweite Tasse Kaffee ablehnt oder absichtlich nicht um eine bittet? Fühlt man sich besser wenn ich mich für etwas entscheide, als wenn ich mich gegen etwas entscheide? Geht es um die Betroffenen, ist es also eher eine Frage der Höflichkeit im Falle dessen, dass andere betroffen sind und ansonsten, wenn es nur um einen selbst geht, eine bloße Frage des freien Willens?

25. März 2013

PA Charlottes wöchentliche Modekolumne: Warum sind Frauen am Arbeitsplatz immer noch benachteiligt was Arbeit und Lohn betrifft? Weltweit betrachtet variieren die Dinge natürlich, aber immer noch ist das an den meisten Orten ein Problem. Ich bin sicher, dass es an einer Kombination von überholten Vorstellungen von Frauen in der Gesellschaft und generell an einer eher historischen Vorstellungen von Weiblichkeit liegt. Wie kann man hier etwas verändern? In meinem Fall war es auch so, dass ich trotz guter Ausbildung die PA Arbeit in der Modebranche vorgezogen habe, was mir auch einfacheren Zugang zu den neuesten Trends gibt. Aber was, wenn sich die Dinge zu schnell verändern? Es wäre ziemlich unangenehm, in einem Rock wie ihn die Dame im Bild trägt, nicht unter, sondern auf der Glasdecke zu stehen und die suchenden Blicke der Männer darunter auf sich zu ziehen. Maßgeschneiderte Hosen sind hier sicher besser. Oder umgekehrt, wenn auf einmal alle Männer Kleider und Frauen Anzüge trügen! Wir würden dann wahrscheinlich schnell erkennen, dass es darum geht, wie wir uns selbst durch die soziale Brille sehen und anstatt über die vermeintlichen Grenzen der Natur. Erhaltener Kommentar: Vielleicht sollte die Dame auf dem Bild einfach von ihrem Standpunkt aus einen Stuhl durch die Decke stoßen…?

24. März 2013

Neue Bilder online von Sansibar, Südafrika, Nepal, Bhutan, Laos, Kambodscha, Sri Lanka and Hong Kong! Erhaltener Kommentar: Ich habe mir Deine neuen Bilder angesehen, super Arbeiten! Erhaltener Kommentar: Ich bin fasziniert von Deinen Bildern! 23. März 2013 Irgendwo habe ich kürzlich gelesen, dass Karmapunkte über Jahrzehnte und vor allem ungleichmäßig verteilt werden. Wie ungerecht! Erhaltener Kommentar: Zu Karmapunkten und dem damit verbundenen Wartenmüssen: Geduld ist wie Schokolade. Man kann nie genug davon haben. (Christelle Heurtault) Gesehen auf einem Stück Papier, das um eine Schokolade gewickelt war.

22. März 2013

Laut Forbes gibt es 17 nicht unmittelbar einleuchtende Dinge, die die erfolgreichsten Menschen auszeichnen. Mein Favorit ist: „Fehler wiederholen – und zwar oft genug, bis man wirklich seine Lektion gelernt hat. Manchmal muss man sie wirklich bis zur Leidensgrenze wiederholen, bis es einem wirklich dämmert. Und das meiste lernt man nicht nach nur einem Versuch.“ Was ich auch ganz gut gefunden habe war: „absichtlich beleidigen um Menschen aus der Reserve zu locken und „sich dummstellen“. Erhaltener Kommentar: Wie ware es mit “Präventivrache”?

21. März 2013

Aus der Serie da siehst es, da hast es: Das Gefängnis Alcatraz wurde am 21. März 1969 geschlossen.

20. März 2013

Geschichten aus Absurdistan: Es regnet in Strömen, vor dem Brüsseler Nordbahnhof steht ein Jongleur, der in Seelenruhe mit drei brennenden Fackeln jongliert.

19. März 2013

Aus der Serie da siehst es, da hast es: Auf Ungarisch bedeutet „kiss“ nicht mehr und nicht weniger als „klein“.

18. März 2013

Der Glaube daran, dass die eigene Handlung zählt und man durch eigenständiges Handeln etwas erreichen kann, ist die Grundlage optimistischen Denkens.

17. März 2013

In der Theorie gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. Aber in der Praxis dann eben doch. Yogi Berra Erhaltener Kommentar: In einem Kommitte setzt ein britischer Delegierter – ganz den Sitten seines Landes entsprechend – seinen Kollegen Vorschläge seines Landes klar, pragmatisch und vernünftig auseinander. Sein französischer Kollege hört geduldig zu, nickt des öfteren und sagt schließlich: „Nun, ich sehe deutlich, dass dieser Plan in der Praxis funktioniert, aber wird er auch in der Theorie funktionieren?“ Nacherzählt von Julian Barnes.

16. März 2013

Nur kurz ein Kommentar seitens der Redaktion weil ich immer wieder gefragt werde, ob ich mich denn nun so verändert hätte und für Mode interessieren würde: Die klare Antwort ist: nein. Bei der wöchentlichen Kolumne handelt es sich um einen Gastbeitrag von dritter Seite, der sich meiner Meinung nach insofern zum Thema Broken Muses passt, weil er sich mit einer anderen Art von Musen beschäftigt, die eine Welt bevölkern die mindestens ebenso verheißungsvoll, unzugänglich und in aller Offenheit verhüllt ist wie die des menschlichen Ausdrucks in „meinen“ gebrochenen Musen.

14. März 2013

PA Charlottes wöchentliche Modekolumne: Nun, liebe Leserinnen und Leser, was halten Sie von diesem Hut? Ich bin am kommenden Wochenende von einem wohlhabenden Freund zu einer High-Society Hochzeit eingeladen worden und natürlich sehr nervös. Ich habe ein knielanges rotgraues A-Linienkleid, und passende dunkelrote Schuhe. Aber Hüte sind wirklich mein Untergang! Wie bekomme ich die Koordination hin? Passt der? Ich fühle mich wie der verrückte Hutmacher bei Alice im Wunderland!

13. März 2013

Habe gerade ein Lied angehört, dass übersetzt heißt: Mein Kanarienvogel hat Ringe unter den Augen.

12. März 2013

Über die andere Art von Aufzugsgesprächen oder warum zu Hause arbeiten doch nicht mit den Möglichkeiten großer Bürostandorte vergleichbar ist: Die Szene: Man wartet auf einen Aufzug. Ein ziemlich gut aussehender Mann kommt dazu, Dresscode Berater oder eventuell sogar etwas Besseres. Man nickt und sagt Hi. Der Aufzug kommt. Es entsteigt ihm ein anderer Mann, Dresscode maximal Berater, eventuell schlechter. Die beiden tauschen ein oder zwei Sätze aus, der zweite geht fort. Man betritt den Aufzug gemeinsam mit dem ersten. Dieser verbreitet einen intensiven, ungemein wohlriechenden Geruch. Man denkt, man kann schließlich bei einer Fahrt über vier Stockwerke nicht allzuviel sagen, uns sagt also lediglich: Sie haben ein wirklich tolles Parfüm! Die unglaublich gut riechende Mann setzt nun auch noch ein Lächeln auf und sagt: Nun, das ist aus einer Boutique-Serie und heißt French Lover.

11. März 2013

Groll gegen jemanden zu hegen bedeutet nichts anderes, als dass diese Person einen Teil in Deinem Kopf umsonst gemietet hat. Erhaltener Kommentar: Ich hoffe nur, dass es auch solche Menschen gibt, die Du gern als Untermieter in Deinem Kopf hast. Umgekehrt weiß ich nämlich, dass es die auch gibt!

7. März 2013

Ich muss mich bei meinen Leser dafür entschuldigen, in den letzten 2 Wochen nicht gebloggt zu haben. Ich war auf Urlaub und habe natürlich die Modeshows in Mailand, London und Paris besucht. Es hat jeder erdenklichen Form von Krativität bedurft, um in die Shows zu kommen, einmal musste ich vorgeben, eine Make-up-Künstlerin zu sein, für die russische Vogue reichte ein gefälschter Journalistenausweis, dann wieder musste ich meine bestes Lagerfeldoutfit trafgen, um zumindest so auszusehen, als ob ich dazugehören würde und schließlich auch einem Date mit einem der wenigen heterosexuellen Designer zustimmen… Es ist schon eine Reise, ich glaube, ich brauche Urlaub! Die Qualität mancher Entwürfe ist atemberaubend. Mein Favorit? Miu Miu in Paris. Betrachten Sie die außergewöhnlichen, schönen Details auf den Jacken, die eleganten, verspielten Röcke. Ich würde nur zu gern das eine oder andere Stück ergattern, aber was meine Chefin über die Bürotauglichkeit denkt, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

6. März 2013

Das Österreichische Dauerstatement, „schau ma einmal“, vulgo ja/nein/vielleicht/eventuell/eher nicht/eher schon/kann jetzt nicht entscheiden/vertagen wir uns/lass uns gegebenenfalls darauf zurückkommen/lass uns nie wieder davon sprechen/sei mir nicht böse/das kannst Du echt nicht von mir erwarten/kompromittier mich nicht/Du willst es nicht wissen/glaub mir, es ist besser so etc. wird in Bayern zum „schau ma einmal, dann sehen wir schon“. Erhaltener Kommentar: Es war einmal als ein Spanier auf den Britischen Inseln unterwegs war. Eines Abends kam er mit jemanden ins Gespräch, der Gälisch sprach. Sie unterhielten sich auf Englisch, kamen aber recht bald auf Sprachen an sich zu sprechen. An einer Stelle erwähnte der Spanier den Begriff „mañana, mañana“. Der andere fragte, was das denn bedeutete, und ihm wurde gesagt: ‚Vielleicht morgen, aber sehr wahrscheinlich gar nicht. Irgendwann in der Zukunft, vielleicht, auch wenn es alles andere als klar ist, wann genau“. Die andere dachte eine Weile nach und sagte dann: „Also ich glaube nicht, dass wir im Gälischen etwas ähnliches haben, was ein derartiges Gefühl der Dringlichkeit vermittelt würde!“

5. März 2013

Es gibt noch Leuchtstreifen am Horizont! Nach Monaten des Entzugs gibt es wieder ein Glückskeks zum Wok in der Kantine. Der Spruch im heutigen lautet: Billige Dinge haben keinen Wert – wertvolle Dinge sind nicht billig.

4. März 2013

Neue Bilder online von Fiji und Hawaii!

28. Februar 2013

Ich bin wieder einmal daran erinnert worden, was ich mit meinem Namen schon so alles mitgemacht habe. Meine bisherige Sammlung: Brandes, Brandi, Branol, Brendl, Brendel, Brandle, Monsieur Margit Brandl, Martin Donald James (das war besonders bemerkenswert), Margarita Brando (mein Favorit, der eigentlich fast nur durch Marlene Brando übertroffen werden könnte!), Brandl Marie, Margaret, Margrit, Merkit, Marget, Marlies, Margite, Margriet Brandel, Verena, Hanne Brandl und Margit Wandel.

27. Februar 2013 Das Heizproblem besteht weiter, nur dass nunmehr die Temperatur in der Nachbarwohnung leidet, wenn ich die Heizung bei mir drossle. Der Nachbar zündet im Schnitt abends 50 (!) Kerzen an, hat es aber trotzdem an keinem Abend über 18 Grad warm. Die Heizungsmonteure sind, wie nicht anders zu erwarten, ratlos und finden den vom Hausmeister (vulgo Bastelkönig) zur Bekämpfung des beständig tropfenden, wenn nicht sogar rinnenden Küchenheizkörpers des Nachbarn mit einem Gummiring fixierten Strohhalm, der in einer große Bratpfanne mündet, eine Spitzenidee. Die Hausverwaltung meint, die beiden Wohnungen in Zukunft nur mehr an Paare zu vergeben und regt an, sich doch noch einmal zu überlegen, ob das nicht eine Lösung wäre. Man könne sich in der wärmeren Wohnung aufhalten und der, der gerne im Kalten schläft, könne sich ja dann gegebenenfalls nachts zurückziehen.

25. Februar 2013

Ein klassischer Montag. Wir sind am Standort büromäßig umgezogen. Ich finde das neue Büro nicht, treffe dafür aber einige Kollegen, die Asyl anbieten. Später werde ich aus dem dann doch gefundenen Büro ausgesperrt. Wiederum später muss ich zu einer Spezialtrainingseinheit, da mein Arzt meint, ich sei nicht schwarzeneggeresk genug und bräuchte mehr Muskelmasse. Ich kämpfe mich durch ein Altersheim, um endlich die Turnräumlichkeiten zu finden. Vor Ort stelle ich fest, dass ich die Turnhose nur in meiner geistigen Liste abgehakt, aber nicht mitgenommen habe. Ich trete in einer Strumpfhose auf, deren undichte Stellen durch unglaublich lächerliche rutschfeste Socken, die es aus wer weiß welchem Grund ins Gepäck geschafft haben, verdeckt werden.

21. Februar 2013

Willkommen zurück in Absurdistan: Es ist Generalstreik in Belgien. Angeblich fährt die U-Bahn nicht oder ist zumindest stark verzögert. Tatsächlich fährt die U-Bahn-System zuverlässiger und öfter als je zuvor und das Personal reinigt die Stationen!

20. Februar 2013 P

A Charlotte ist auf Reisen und wird in den nächsten ein, zwei Wochen nicht bloggen.

18. Februar 2013

Das schönste Wort der Welt? Schokolade!

17. Februar 2013

Erhaltene Kommentare: „Es ist eine Sünde, die Wahrheit vorzeitig zu sagen.“ sagt ein Sprichwort der Kirche von Schottland. Also waren alle Kleider auf dem Ball wunderbar? Und darf man dann erst Jahre später über einem netten Glas bestimmte Dinge sagen dürfen? 😉 Können Sie bitte dafür sorgen, dass die englische und deutsche Sprachversion synchron ist? Ich freue mich auch schon auf Fotos von PA Charlotte. Kate Moss

16. Februar 2013

Heute war seit 100 Jahren erstmals wieder der sogenannte Wiener Wäschermädelball. Die Dekoration allein war schon sehenswert, Wäscheleinen kreuz und quer durch die Räumlichkeiten des Gschwandner und darauf bunte Wäsche. Und dann die Besucher! Ein Blick in die Vergangenheit, die Enkel und Urenkel der Wäschermädchen und Zeitungsausträger schauen in der entsprechenden Kleidung ebenso aus wie ihre Ahnen. Die Frauen in groben Leinenkleidern, Schürzen, Reifröcken, Wäschehauben oder Kopftüchern, die Herren in Cordhosen, Hosenträgern und Käppis. Meine eigene Interpretation des ganzen war sicher auch ein wenig sonderbar – türkises Kleid und ein riesiger Haardutt am Hinterkopf. Die Musik aus den 20-ern und 30-ern war grandios, ein Genuß, ein großartiger Ball!

15. Februar 2013

Das Hotel Sacher in Wien ist schon eine Institution. Das Spa bietet angeblich Schokolademassagen, Duschgel, Haarschampoo und Bodylotions mit Schokolade an. Man wird also gegebenenfalls umfassend getortet.

14 February 2013

Und wieder ist eine Woche vergangen und es ist somit Zeit für PA Charlottes Modekolumne: Warum mag ich Bleistiftröcke so gerne? Speziell gefallen mir diejenigen Röcke, die genau über die Knielinie fallen oder eventuell sogar bis zur Mitte des Schienbeins, schwarz oder grau in Nadelstreif. Meist sind sie ja eher eng und ungemütlich, es geht sich schwierig und sitzt sich noch schwieriger in ihnen. Glatte Strümpfe helfen ein wenig uns dien daher essentiell. Wenn man diese Röcke so wie ich mit einem breiten Gürtel und hohen Schuhen kombiniert, kommt man leider nicht immer leicht von der Stelle! (Mehr im Video). Versuchen Sie es erst gar nicht, in Richtung eines Taxis zu laufen, wenn sie spät zu einem Termin dran sind. Auch Stiegensteigen und das Einsteigen in ein Sportauto kann ein wahrer Alptraum werden. Trotzdem bin ich nach vielen Jahren davon überzeugt, dass man Mode erst dann versteht, wenn man weiß, dass es darauf ankommt, wie man erscheint und nicht, wie man sich fühlt. Ein Bleistiftrock zum Beispiel ist smart, macht schlank und sexy; er betont Kurven und gibt einem eine schöne Silhouette, er ist fast immer im Trend und paßt zu jeder Jahreszeit. Man sieht darin gut aus, auch wenn man sich nicht so gut darin fühlt. 13. Februar 2013 Auf der Fahrt nach Wien, genauergesagt an einer Kreuzung in einem Wiener Randgebiet hat neben mir ein Auto angehalten, das statt einem Duftbaum eine ganze Knoblauchknolle am Rückspiegel hängen hatte. Man fragt sich schon… 10. Februar 2013 Schifahren ist das leinwandste, was man sich nur vorstellen kann. Interessant sind meines Erachtens ja immer wieder die kleinen, aber feien Unterschiede in der Sprache. So nennt man in der Schweiz das Wegwerfen eines Schleppliftbügels abbügeln. Und man wird des öfteren darauf hingewiesen, sich entweder demnächst abbügeln zu müssen oder sich auf keinen Fall vorzeitig abbügeln zu dürfen. In jedem Fall muss man sich früher oder später aber abbügeln.

7. Februar 2013

PA Charlottes Gedanken des Tages: In den späten 1970er Jahren startete Harmony Hairspray eine Werbekampagne. Kann solch schönes, natürlich wallendes Haar wirklich durch ein Produkt beeinflusst worden sein? Nun ja, natürlich, so die Kampagne, und zudem verspricht dieses Produkt noch ein wunderbares Leben! In den darauf folgenden 30 Jahren ist das Unnatürliche natürlich und zur zweiten Natur geworden. Künstliche Sonne bräunt, es gibt aufgespritzte Riesenlippen und Faltenfreiheit (dank Botox), gefärbtes Haar in allen Schattierungen und Farben, wobei lila und blauen Streifen zur Zeit am angesagtesten scheinen. Es gibt aufgeklebte Fingernägel und Wimpern und natürlich Haarverlängerungen. Der Markt für durch plastische Chirurgie neu gestaltete Körper ist ebenfalls explodiert. Kleidung formt und strafft, Korsetts sind wieder populär. Ist sie echt oder doch nicht? Viel zu oft habe ich absolut keine Ahnung und wünsche mir die Harmony Haarspraytage zurück, es war damals einfacher.

6. Februar 2013

Modekolumne von PA Charlotte: Die Ballsaison ist in vollem Gange und die meisten von uns tragen wunderschöne trägerlose Kleidern. Diese Kleider sind natürlich sehr feminin, können aber auch sehr kalt sein, vor allem an den Stellen, an denen man den Elementen ausgesetzt ist. Gibt es eine Möglichkeit, ein steifes Genick zu vermeiden? Nun, man könnte natürlich einen Schal oder eine kleine Felljacke tragen. Oder zur Abwechslung ein Kleid mit hohem Kragen und langen Ärmeln. Oder man könnte darauf bestehen, dass einem die Begleitung den ganzen Abend lang den Arm um die Schultern legt. Alternativ könnte man natürlich Hitzegel auftragen, was aber ob des ziemlich starken und unangenehmen Geruches eher nicht zu empfehlen ist, vor allem, da man dann auch notwendigerweise ein Mehr an Parfüm benötigt, was auch zu einer Geruchsbelastung werden kann. Am Ende, und das ist ja leider fast immer der Fall, muss man sich wahrscheinlich eingestehen, dass Schönheit leiden muss. Erhaltener Kommentar: Liebe Charlotte, lass Dir von einem „Alten Hasen“ dazu was sagen: Wir Männer sind doch viel zu schüchtern um einfach so den Arm um eine fremde Frau zu legen und außerdem würde uns das nicht so gut bekommen. Früher hätten wir dafür eine schallende Ohrfeige erhascht (vgl. Operette) und heutzutage wird man gleich „gebrüderlet“ – Oh, Ihr Frauen habt es wirklich schwer, aber wir Männer haben es auch nicht leichter. Nun mein Rat. Entweder Du hast Deinen eigenen Mann, den Du mitnehmen kannst oder Du musst Dir von außen einen Mann auf Vorrat mitnehmen und den musst Du genau instruieren. Am besten erstellst Du ihm ein Handbuch, dann kann er nachlesen. Aber leider kommt mein Rat nun zu spät, denn die Ballsaison – zumindest im katholischen Bayern – ist nun zu Ende. Du kannst entweder noch nach Basel gehen, die feiern 14 Tage länger weil sie als Calvinisten die Katholiken ärgern wollten oder Du kannst nach Wien gehen, da ist immer Ballsaison oder Du wartest bis Mai, da sind die Frühlingsbälle und da ist es dann wärmer und da stellt sich die Frage gar nicht.

5. Februar 2013

Zitate von geborenen Kommunikateuren: Zum gegebenen Zeitpunkt brauchen Sie mir nichts mehr mitzuteilen!

3. Februar 2013

Vor etwa einem Monat habe ich einen Artikel über strukturiertes Aufschieben gelesen. Seitdem habe ich glaube ich einiges getan und eine Reihe von Dingen erledigt. Was genau bitte mich nicht zu fragen, aber irgend etwas muss es ja schließlich gewesen sein! Aber das legt ja die Theorie von John Perry auch nahe. Immerhin habe ich sein Buch „Einfach liegen lassen: Das kleine Buch vom effektiven Arbeiten durch gezieltes Nichtstun“ gelesen. Und natürlich das Bild auf Perrys Website einige Male angeschaut, auf dem er mit Algen Seilspringen übt. Was mich wiederum ans Strandwurmziehen an den australischen Stränden erinnert hat (siehe Blogeintrag vom 11. und 12. April 2011). Wie auch immer, wo war ich? Der Grundgedanke, dass nämlich das Aufschieben auch seine gute Seiten hat, stammt von Robert Benchley und lautet „… jeder kann jede Menge Arbeit verrichten, vorausgesetzt, es ist nicht die Arbeit, die er angeblich geade in diesem Moment tun möchte.“

2. Februar 2013

Kann man zu viel Jack Johnson hören und dadurch in einen Zustand der Tiefenentspannung versetzt werden? Einige Beispiele hier.

1. Februar 2013

Die größere Gefahr besteht nicht darin, dass wir uns zu hohe Ziele setzen und sie nicht erreichen, sondern darin, dass wir uns zu niedrige Ziele setzen und sie erreichen. – Michelangelo

31. Januar 2013

Modekolumne von PA Charlotte: Heute fühle ich mich irgendwie wie ein Kummerkasten. Meine Freundin Sylvia hat ein Problem in ihrem Büro (einer Anwaltskanzlei). Während sie selbst immer sehr geschmackvoll gekleidet ist, ist ihre Chefin oft ziemlich schlecht angezogen und hat zudem eine recht ruppige Art, mit den Kunden umzugeen. Sylvia mag ihren Job und möchte so sensibel wie möglich mit der Situation umgehen. Mein Rat ist unten. Würden Sie, liebe Leserin, lieber Leser das gleiche gesagt haben, oder würden Sie etwas anders raten? Charlotte Rat an Sylvia war: – Sie darf es nicht zulassen, ihre eigenen Standards zu unterbieten: mit gutem Beispiel vorangehen! (Wie auch ich.) – Sie sollte ihrer Chefin dann Komplimente machen, wenn sie gut gekleidet ist und sie daran erinnern, wie gut sie das vorherige Outfit gefunden hat, wenn sie einmal weniger gut gekleidet ist: eine Art von positiver Verstärkung! – Zeitschriften für das Büro mitbringen wie Elle, Vogue, Harper `s Bazaar: Wandel durch Osmose! – Sie sollte einen Kollegen oder Kunden ermutigen, der Chefin ein Kompliment zu machen, wenn sie gut gekleidet ist: der psychologische Blickwinkel! – Zum Geburtstag und zu Weihnachten der Chefin etwas schönes schenken, etwa einen Schal, eine Tasche oder ein Paar Handschuhe: verstohlene Bestechung!

30. Jänner 2013

Man würde meinen München regt neue Hobbies wie Biertrinken oder Bergwandern an. Nicht in meinem Fall! Mein neuestes Hobby ist Heizkörperentlüften. Morgens, nachmittags und abends entlüfte ich wie ein Profi und erwäge ernsthaft, mir das Schlüsselein demnächst um den Hals zu hängen. Leider bringt das alles nichts, die Heizung ist seit dem 22.1. tot und ich fördere eigentlich nur tropfenweise schmutziges, kaltes Wasser zu Tage. Erhaltener Kommentar: Um Gottes Willen, die elektrischen Heizöfen nicht entlüften!

29. Jänner 2013

Job-Interviews haben, wie mir jemand, der in den letzten Monaten das eine oder andere hinter sich gebracht hat erzählt, eine lange Geschichte. YouTube anscheinend auch.

28. Jänner 2013

Aus meiner Serie von Besprechungszitaten: „Lassen Sie mich das um des Wiederholens willen wiederholen!“

25. Jänner 2013

Tag 3 des Heizungstotalausfalls. Bereits heiser möchte ich mich über die Grenze ins wesentlich winterfreundlichere und besser geheizte Österreich retten. Stau wohin man blickt. Und ich bin wieder einmal daran erinnert, dass die sogenannte Münchner Lebensqualität dadurch gekennzeichnet ist, sobald ein Fetzerl Freizeit winkt nicht in München bleiben zu müssen, sondern die Stadt schnell (!) zu verlassen und woanders hin zu fahren.

24. Jänner 2013

So schnell wird sie Vogue nicht bekommen, daher heute wieder, die wöchentliche Modekolumne von PA Charlotte: „Ich werde oft gefragt, wie ich es anstelle, so nachhaltig elegant zu erscheinen, Woche für Woche. Meine Freundinnen wollen wissen, wie man es schafft, gern gesehen und bemerkt zu werden, von jung und alt und egal, ob in London, New York, Paris oder Mailand? Die Antwort kann nur sein: (a) die Liebe zum Detail, (b) expertenhafte Koordination von Outfits, und (c) mit den neuesten Trends mitzuhalten. Selbst wenn man eine schöne Bluse, einen Rock oder ein Kleid hat kann das nichtssagend sein, wenn die Accessoires – Schuhe, Frisur, Schmuck, Hut, Handtasche, Mantel und Handschuhe – nicht passen. Natürlich darf auch ein frisches und hübsches Make-up nicht fehlen. Es geht um das Gesamtbild. Wenn ich etwa in einem schwarzen Leder-Bleistiftrock und eleganter weißer Satinbluse in mein Büro schlendere, müssen Handschuhe und Schuhe absolut dazu passen, ansonsten wird das Ensemble einfach nicht passen. Wie alles im lohnende im Leben braucht es viel Zeit und Mühe, gut aussehen und modisch zu sein. Aber es ist den Aufwand sicherlich wert! Und wie die meisten Frauen liebe ich es, Menschen den Kopf zu verdrehen, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich die gelegentlichen Pfiffe wirklich brauche.“

23. Jänner 2013

Unter all den lieben Geburtstagswünschen, die mich heute ereilt haben, möchte ich besonders das Lied von Baz Luhmann, Everybody’s Free (To Wear Sunscreen) hervorheben. Besonders die folgenden Zeilen gefallen mir sehr: „Erinnern Sie sich an jedes nette Wort, das man Ihnen sagt und vergessen Sie die Beleidigungen. Und wenn Ihnen das gelingt, sagen Sie mir bitte, wie man das macht. Heben Sie alte Liebesbriefe auf und werfen Sie alte Kontoauszüge weg.“

22. Jänner 2013

Reaktionen: “Ich habe ein wenig in Deinem Blog den letzten Mondrundgang betrachtet und mir dabei gedacht: Du bist ganz schön konstruktiv mit Leben einsammeln, Leben in Gang halten und verarbeiten von Inhalten beschäftigt. Fotografierst auf Partys Freunde und herunterhängende Socken, machst Dir Gedanken über eine listenlange Steigerung von Kreativität, entdeckst Psychopathen schon am Beruf und lässt Dir am 21. Dezember zum Weltuntergang das Auto demolieren, von einer eisigen Scholle, die keine flache Flunder ist. Gott sei Dank hast Du Dich zu dieser Unzeit nicht Dich über die Kühlerhaube gebeugt, mit Feuereifer die Windschutzscheibe geputzt, weil ein paar Wintermücken drauf gepickt sind. Sei also glücklich über Deine Nichtanwesenheit zu dieser Stunde! Ein dickbauchiges, rotes Couchungetüm habt ihr nach München transportiert? Solche Monster wehren sich oft sehr gegen einen Ortswechsel. In ein neues Heim wollen sie oft nur mit großer Schwitzkunst der Möbelschlepper einziehen. Die verborgenen Energien so einer Coucherei kann den sowieso schon schwer keuchenden kreuzbraven Packern unversehens heimtückisch ins Kreuz springen und ihnen seinekreuzblaue Bandscheiben-Wunder bescheren.“ 21. Jänner 2013 Am Flämischen Nationaltheater in Brüssel findet sich folgender Spruch: “Alle Probleme kann man nie lösen”.

19.-20. Jänner 2013

„So ist das Leben Der Eine kommt nach Paris Der Andere kommt nicht nach Paris Wie das Leben halt so is“ Ja so ist das Leben, Josef Hader

18. Jänner 2013

Ich habe gehört, dass einen ein Poster in einer Bar in Verbier an folgendes erinnert: “Je älter ich werde, desto besser bin ich früher gewesen!”

16. Jänner 2013

PA Charlottes wöchentlicher Modebeitrag: Die Wiener Ballsaison ist in vollem Gange. Die Räumlichkeiten dieser Bälle sind beeindruckend und die Ballkleider immer sehr glamourös, insofern sind natürlich auch die Vorfreude und Spannung hoch. Was kann man dieses Jahr tragen? Traditionelles wie hier oder doch etwas Gewagteres? Ich muss dagen, ich verbringe schalflose Nächte ob dieses Dilemmas!

15. Jänner 2013

“Je älter man wird, desto besser sind die eignen Geheimnisse bei Freunden aufgehoben, weil sie sich genau wie man selbst nicht mehr an sie erinnern können.” Gesehen in Panama

14. Jänner 2013

Laut dem Autor eines neuen Buches es gibt angeblich einige Berufe, die Psychopathen mehr anziehen als andere. Beamte (einschließlich Politiker), Juristen und TV-und Radio-Moderatoren liegen im Ranking sehr hoch. Die Liste der Berufe die dem Autor nach anscheinend die meisten Psychopathen aufweisen, sind: 1. Chief Executive Officer 2. Anwalt 3. Medien (TV / Radio) 4. Verkäufer 5. Chirurg 6. Journalist 7. Polizist 8. Klerus 9. Küchenchef 10. Beamter Auf der anderen Seite sagt der Autor, er hätte herausgefunden, in welchen Berufen am wenigsten Psychopathen beschäftigt sind: 1. Pflegekräfte 2. Krankenschwester 3. Therapeut 4. Kunsthandwerker 5. Kosmetiker/Friseur 6. Menschen in der Wohltätigkeitsbranche 7. Lehrer 8. Künstler 9. Arzt 10. Buchhalter

13. Januar 2013

Warnung des Webmasters bezüglich eines kürzlich erhaltenen Kommentars zum Eintrag vom 11. Jänner: Schauben Sie Ihre Hoffnungen herunter, die folgende Nachricht ist hölchstwahrscheinlich nicht authentisch. Und so der Kommentar: Liebe Broken Muses: Ich finde, der Mode-Blog von PA Charlotte ist sehr durchdacht und kreativ und voll des femininen Charmes. Bitte bieten Sie Charlotte eine regelmäßige Kolumne bevor ich das tue. Anna Wintour, Editor, Vogue

12. Jänner 2013

Per aspera ad astram – ein schönes und allzu wahres Motto!

11. Jänner 2013

Aus dem Katalog der Volkshochschule: Der Kurs „Masken – das zweite Gesicht“ kommt direkt nach dem Kurs „Picassos Stiere in 3D“ und vor dem Kurs „Gürtelschließen – selbst entworfen und gestaltet“. Falls man sich für Nähtechniken interessiert, so werden 3 Module angeboten, mehr braucht man anscheinen nicht zu wissen: Modul 1: Die Naht, Modul 2: Der Reißverschluss und Modul 3: die Tasche. Danach geht es weiter mit: „Easy Fit: mein erstes Teil“ und, höchstwahrscheinlich für schwächelnde Modul 2-Teilnehmer: „Gerafft, gefaltet: mein erste Teil ohne Reißverschluss“. Auch sehr nett und fast wie im richtigen Leben: „Filzen für Einsteiger/Innen“, „Filzen im Atelier“, „Filzen was das Herz begehrt“ und „Freies Filzen“. Erhaltener Kommentar: Dieser Katalog klingt spanisch für mich…

10. Jänner 2013

Ich bin eingeladen, an einer Konferenz zum Thema „schweres und organisiertes Verbrechten“ teilzunehmen. Das klingt fast so, als wäre Verbrechen entweder schwer oder organisiert.

9. Jänner 2013

Erhaltener Kommentar: Ich würde gerne sagen, dass dieses Blog (a) zu oft aktualisiert wird und (b) keine wöchentlichen Modebeiträge enthalten sollte 🙂 Erhaltener Kommentar: Ich bin neugierig auf das rote Sofa, das in dieser Nacht- und Nebel-Aktion aus Österreich nach Deutschland geschmuggelt wurde.

8. Jänner 2013

Es scheint, dass 2013 das Jahr der Ghostwriter und gelegentliche Gastbeiträge werden wird. Und so hat Charlotte, Persönliche Assistentin vulgo Sekretärin vom Dienst, folgenden Beitrag geschickt: „Was die Mode betrifft, kann es für eine PA oder Sekretärin recht langweilig werden. Die weiße Bluse als Standard, ein anthrazitfarbener, Nadelstreifbleistiftrock und vernünftige Schuhe mögen smart aussehen, aber in einer Menschenmenge wird man damit kaum herausstechen. Versuchen Sie doch einmal eine farbige Bluse mit einer ebenso farbigen Satinschleife und einem Bleistiftrock mit spannendem Aufdruck Bleistiftrock. Dazu ein Paar schwarzer Stilletos (idealerweise mit Fesselriemen) und Sie werden die Schönheit des Büros sein. Hier eine hübsche Idee!

6. Jänner 2013

Ich habe neuerdings in meinem Papa einen Ghostwriter für diesen Blog gewonnen, der einen etwas umfassenderen Beitrag für den 1. Jänner 2013 vorschlägt und zwar folgenden: Bin um 3h früh aus dem Bett, da Arno um 4h mit beladenem Anhänger vor der Tür stehen wird. Vorgeschichte: Die Margit hat im Weihnachtsurlaub beim Möbelhaus Leiner in Bruck eine rote Ledersitzgruppe gesehen – ein Ausstellungsstück zu einem äußerst günstigen Preis. Zum einen musste man klären wie man so ein Ding nach München transportiert, zum anderen wollte Margit zur Sicherheit mit dem Maßband kontrollieren, ob sie dem Augenmaß trauen kann. Ich telefonierte also mit meinem Freund Arno (dem einzigen, der für eine solche Aktion in Frage kommt), ob es möglich wäre, mit seinem großen Anhänger; eventuell eh mit meinem Auto, aber doch mit seiner Hilfe… usw, eine solche logistische Gigantenarbeit zu meistern. Drei Stunden später war Arno zur Stelle um die Sache zu besprechen und er bemühte sich sichtlich, meine (zugegeben etwas theatralischen) Bedenken zu zerstreuen. Margit ist daraufhin schon früher als geplant nach München aufgebrochen, hat sich überzeugt, das ihr Augenmaß wie eh und je funktioniert, der Kauf wurde fixiert und das rote Monstrum war am Silvestertag abholbereit. Als ich mit meinem kleinen Auto vor Arnos Anhänger stand, stellten wir fest, dass der Elektroanschluss nicht passte. Vorerst wurde beschlossen einen Adapter zu besorgen, aber ich merkte doch Arnos Zweifel, in meinem kleinen Fahrzeug ein richtiges Auto zu sehen. Also fuhren wir mit dem „richtigen“ Gespann zum Leiner um die Garnitur zu laden. Vor Ort stellte sich heraus dass die Sitzgruppe auch für den großen Anhänger zu umfangreich war (für einen sicheren, wetterunabhängigen und langen Transport). Nach kurzen Nachmessen baute Arno die Sitze in seinem Van aus und bestimmte: Langer Teil und Hocker in den Trailer, kurzer Teil (der unheimlich schwere mit Doppelbettfunktion) ins Auto! Nachdem jetzt die transporttechnischen Probleme gelöst waren, meinte Arno, man könnte eigentlich sofort losfahren. Zum Glück hat er sich dann doch noch an seine normalen Pflichten erinnert und wir haben den Kindersitz in meinem Auto montiert, damit seiner Frau Margit mit dem Enkelkind Simon die geplanten Wege fahren konnte. Also bestimmte Arno: Abfahrt 1.1.2013 Zeit: 04h00 früh!!!! Silvester also gestrichen, praktischerweise trägt das mitreißende Fernsehprogramm zu schnellen Schlaf bei. Leidlich erfrischt war ich so in aller Frühe gestellt, und nach ruhiger Reise auf leeren Straßen tauchten wir um halb neun Uhr bei Margit in München auf. Da klar war das der lange Teil nicht in den Lift passt, begannen mit dem wie wir meinten schweren Teil, dieses „Trumm“ über das Stiegenhaus in den vierten Stock zu tragen. Das Treppenhaus erwies sich als überraschend geräumig, nach zwei Treppen war der Bewegungsablauf ebenfalls klar und mir mein Übergewicht und meine Konditionsschwäche noch klarer. Beim kürzeren, aber ungleich schwereren Teil versuchen wir unser Glück vorerst im Lift. Wir meinten, man könnte das Ding stehend, mit der Lehne voraus in die Kabine bekommen, wenn wir nur die Beine abschrauben. Beim ersten Versuch machten wir die Erfahrung, dass die raffinierte Bettmechanik auslöst wenn die Schwerkraft wirkt (da aufgestellt). Gemeinerweise passierte dies als wir halb im Lift und Arno noch in der Kabine war. Das Ding sprang also auf, krallte sich quasi an den Wänden an und nur an den dumpfen Tönen aus der hinteren Ecke konnte man ahnen, dass es den Arno noch gibt. Vom aufgestellten Bett zur Kabinendecke waren noch 30 Zentimeter Platz, dort tauchten Arnos Kopf und Schultern auf und mit den Fingerspitzen voraus glitt er schlangengleich zu Boden und bei der Lifttür heraus. Mit Ach und Weh konnten wir die Bettmechanik wieder schließen, aber trotz aller Tricks war das Möbel um etwa drei Zentimeter zu groß, die Lifttüre ging nicht zu. Also alles wie gehabt über die Treppe nur viel, viel schwerer. Um 17 Uhr waren wir wieder zu Hause in Bruck. Ein wirklich bemerkenswerter Neujahrstag!

5. Jänner 2013

Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass das Universum beige ist. Junge Sterne sind eher bläulich, ältere rötlich und im Durchschnitt ist das Universum Milchkaffeefarben. Man nennt den Farbton „Kosmisch-Latte“. Skyvory und Univeige sind auch vorgeschlagen worden.

4. Jänner 2013

Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers. Gustav Mahler

3. Jänner 2013

Im Internet kursiert eine nette Liste, 33 Wege zu mehr Kreativität: 1. Mach Listen 2. Führe immer ein Notizbuch mit Dir 3. Versuche Dich in kreativem Schreiben 4. Geh auch einmal vom Computer weg 5. Erlaube Dir, weltfremd, entrückt und jenseitig zu sein 6. Hör damit auf, Dich selbst zu geißeln 7. Mach Pausen 8. Singe in der Dusche 9. Trink Kaffee / Tee 10. Besinne Dich Deiner Wurzeln 11. Höre neue Musik 12. Sei offen für neue Ideen und Denkweisen 13. Umgebe Dich mit kreativen Menschen 14. Hol Dir Feedback 15. Arbeite mit anderen zusammen 16. Gib nicht auf 17. Üben, üben, üben 18. Lass es zu, Fehler zu machen 19. Begib Dich in Gefielde, in denen Du noch nie warst 20. Schau Dir ausländische Filme an 21. Besinne Dich Deiner Vorzüge 22. Gönne Dir viel Ruhe 23. Sei risikobereit Brich die Regeln 25. Tu mehr davon, was Dich gücklich macht 26. Erzwinge nichts 27. Lies eine Seite im Wörterbuch 28. Schaffe einen Rahmen 29. Hör auf damit, jemand anderes Vorstellung von Perfektion erfüllen zu wollen 30. Hast Du eine Idee? Schreib sie auf 31. Räum Deinen Arbeitsplatz auf 32. Hab Spaß 33. Schließe etwas ab 2. Jänner 2013 Im Dunkeln ist nicht nur gut Munkeln, sondern auch gut Denken!

1. Jänner 2013

Broken Muses wünscht alles Lesern ein Gutes, nein ein wirklich GUTES Neues Jahr!

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